Armon Orlik gewinnt Saisonauftakt

Armon Orlik hat den 120. Berchtold-Schwinget mit sechs gewonnen Gängen dominiert. Im Schlussgang besiegte er den Appenzeller Michael Bless, der nach fünf Gängen einen Viertelpunkt mehr als Orlik aufwies, nach 4:25 Minuten mit Fussstich.
Armon Orik auf den Schultern von Michael Fontana und Roman Hochholdinger startete siegreich in die Saison 2017. (Bild: Jakob Heer)

Orlik ist der erste Bündner Sieger in der Saalsporthalle seit Beat Clopath (2012). Der 21-Jährige hatte anfangs Dezember bereits den Niklausschwinget in Dietikon mit sechs Siegen souverän gewonnen. In der Saalsporthalle doppelte der in Richterswil ZH wohnhafte Bündner im ähnlichen Stil nach. Nacheinander besiegte er Tobias Krähenbühl, Samuel Dind, Lukas Bürgler, Tobias Widmer und um die Schlussgangteilnahme den Entlebucher Jonas Brun. Orlik hat somit beide Winter-Traditionsanlässe im Kanton Zürich innert vier Wochen zum ersten Mal gewonnen.

Zweikampf Bless – Orlik
Bless hatte ebenfalls ein Notenblatt mit lauter Siegen vorzuweisen und hätte im Falle einen resultatlosen finalen Ausganges seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Trotz der abschliessenden Niederlage blieb dem Appenzeller der Ehrenplatz. Dahinter folgen der Romand Samuel Dind und als dritter Eidgenosse Nick Alpiger, beide ebenfalls mit fünf Gewonnenen, auf den Rängen drei und vier. Dind besiegte im Ausstich Ernst Bühler und Roman Hochholdinger. Rekrut Alpiger hatte ebenfalls ein starkes Pensum zu absolvieren und besiegte zuletzt Roman Schnurrenberger. Als bester Zürcher kam der Albiser Marco Nägeli auf Rang fünf.

Insgesamt sech Eidgenossen im Einsatz
Nicht um den Sieg mittun konnten die übrigen drei Eidgenossen. Raphael Zwyssig setzte nach einer Niederlage und einem Gestellten zu einer Aufholjagd mit vier Erfolgen an was ihm Rang 7a einbrachte. Ebenfalls auf vier Siege kam Tobias Krähenbühl, der am Morgen zwei Niederlagen einstecken musste. Marcel Kuster musste zwei Niederlagen und einen Gestellten in Kauf nehmen und verpasste die Auszeichnung. Roger Rychen fehlte krankeshalber.

Jakob Heer

Redaktion

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