Armon Orlik mit sechs Siegen

Überzeugender Sieg zum Saisonabschluss für Armon Orlik. Der Schlussgangteilnehmer vom Eidgenössischen gewann am Niklausschwinget in der Stadthalle Dietikon alle sechs Gänge, im Schlussgang gegen den Thurgauer Mario Schneider.
Armon Orlik gewann erstmals den traditionellen Niklausschwinget. (Bild: Jakob Heer)

Mit sechs einwandfreien Siegen setzte sich Armon Orlik am Niklausschwinget überlegen durch. Im Schlussgang besiegte er den Thurgauer Mario Schneider nach 1:22 Minuten mit Fussstich. Den Grundstein legte der Bündner bereits im Anschwingen mit einem Blitzsieg über den Aargauer Nick Alpiger. In der Folge war der Bündner durch Niemanden mehr aufzuhalten. Orlik ist der erste Bündner Sieger im Limmattal seit Edi Philipp (2009). Für den Maienfelder war es der insgesamt achte Sieg in der Saison 2016, wobei er sechs Erfolge an Kranzfesten erzielte. Zum Spitzenduell mit dem Mitfavoriten Patrick Räbmatter kam es in Dietikon jedoch nicht, weil der Aargauer vorzeitig zurückgebunden wurde.

Ehrenplatz für Räbmatter
Mario Schneider drehte nach einem resultatlosen Beginn gegen Dominik Oertig gross auf und reihe vier Siege aneinander. Dabei bezwang er im dritten Gang auch Eidgenosse Patrick Räbmatter. Der Aargauer Hüne sicherte sich mit fünf Siegen und der Niederlage gegen Schneider auf den Ehrenplatz. Im letzten Gang besiegte Räbmatter die Überraschung des Tages, Shane Dänliker mittels Schlungg.

Eidgenossen auf den Plätzen vier bis sechs
Insgesamt waren fünf Eidgenossen am Start. Nebst Orlik und Räbmatter Marcel Kuster (Rang 4a), Nick Alpiger (5a) und Martin Hersche (6b). Sie konnten nicht um den Sieg mittun, fielen aber auch nicht ab. Alpiger musste im fünften Gang gegen Pirmin Gmür wichtige Punkte abgeben. Für Kuster geriet der Festsieg nach einer Niederlage im dritten Gang gegen René Fassbind früh ausser Reichweite. Hersche startete schlecht, ehe er vier Siege aneinander reihte. Fabian Kindlimann trat aus nicht bekannten Gründen nicht zum Wettkampf in Dietikon an. 

Den Niklausschwinget in Pratteln gewann der Solothurner Eidgenosse Bruno Gisler.

Jakob Heer

Redaktion

Kommentare