Brünig: Thomas Sempach in Front

16 Eidgenossen sind zum Brünig-Klassiker angetreten. Als Einziger weisst der Emmentaler Thomas Sempach zur Halbzeit drei Erfolge auf.
Thomas Sempach (links) lies sich im dritten Gang auch vom einheimischen Stefan Gasser nicht aufhalten. (Bild: Rolf Eicher)

Thomas Sempach besiegte nacheinander Peter Imfeld, Bruno Nötzli und Stefan Gasser. Der Emmentaler ist der einzige Schwinger mit drei Siegen und hat sich eine hervorragende Ausgangslage für den Nachmittag geschaffen. Sempach führt nach drei Gängen mit 29,75 Punkten, 0,75 Zähler vor seinem Emmentaler Weggefährten Matthias Aeschbacher.

Viele Schwinger mit zwei Siegen und einem Gestellten
Die übrigen Eidgenossen schnitten unterschiedlich ab. Mit zwei Siegen und einem Gestellten noch im Rennen um den Tagessieg befinden sich Matthias Glarner, Christian Schuler, Bernhard Kämpf, Thomas Zaugg, Andreas Ulrich und Kilian Wenger. Dies gilt ferner auch für die Nichteidgenossen Matthias Aeschbacher, Dominik Waser, Guido Gwerder, Lutz Scheuber, Pirmin Küttel, Stephan von Büren und Mike Müllestein. Zwei Siege und eine Niederlage weisen Martin Grab und Bruno Nötzli auf.

Matthias Sempach von Mike Müllestein gebremst
In Rücklage befinden sich Schwingerkönig Matthias Sempach, Philipp Laimbacher, Marcel Mathis, Peter Imfeld, Reto Nötzli, Philipp Gloggner, Niklaus Zenger und Joel Wicki. Sempach stellte gegen Christian Schuler in einem offenen Schlagabtausch und anschliessend vor der Mittagspause auch noch gegen Mike Müllestein. Philipp Laimbacher startete mit zwei Gestellten gegen Kilian Wenger und Dominic Bloch verhalten. Joel Wicki musste zum Auftakt ebenfalls zweimal stellen, dies gegen Matthias Glarner und Roman Sommer.

Glaus und Kuster
Durch zahlreichen Abmeldungen bei den Bernern ist die Überlegenheit der „Mutzen“ nicht so frappant wie noch auf der Rigi. Beim Ricken-Schwinget führen zur Halbzeit Marcel Kuster und Martin Glaus mit drei Siegen. Im Favoritenduell stellten im Anschwingen Armon Orlik und Daniel Bösch, die in der Folge aber beide zu zwei Siegen kamen.    

Jakob Heer

Redaktion

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