Eidgenössisches im Baselbiet durchführbar

Die Projektgruppe ESAF 2022 lud in Aesch zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie über die Durchführung eines Eidgenössischen im Kanton Basel-Landschaft ein. Sie besagt, dass der temporär grösste Sportanlass des Landes in Aesch durchführbar ist.
Logo-Aufritt der Machbarkeitsstudie in Aesch.

Turnusgemäss kommt das Eidgenössische Schwingfest 2022 in der Nordwestschweiz zur Austragung. Eine Projektgruppe unter der Regie von Kantonalpräsident Urs Lanz hat sich zum Ziel gesetzt, dass Eidgenössische in den Kanton Basel-Landschaft zu holen. Als Festgelände ist das Gebiet zwischen Aesch und Reinach vorgesehen. Vor einem Jahr wurde vom Basellandschaftlichen Schwingerverband eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese wurde am 9. November 2016 in der Sporthalle „Löhrenacker“ in Aesch vorgestellt. Die Studie besagt: Das Baselbiet eignet sich ausgezeichnet für ein erfolgreiches und nachhaltiges Eidgenössisches Schwingfest 2022 im Baselbiet.

Landwirte als springender Punkt
Im Vorfeld sorgten einige Punkte für Kritik. Dazu, nahmen Mitlieder der Projektgruppe an der Präsentation Stellung. Einerseits kommt Widerstand aus Naturschutzkreisen. Die Sektionen Aesch-Pfeffingen und Reinach des Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverbandes haben eine Petition gegen das Eidgenössische lanciert. Anderseits haben die betroffenen Landwirte als Pächter des Festgeländes mitgeteilt, dass ihr Land für diesen Anlass nicht zur Verfügung stehe. Dies ist derzeit der springende Punkt. „Wir sind bestrebt, mit den Landwirten eine für alle befriedigende Lösung zu finden“, sagte Urs Lanz. Dazu arbeitet die Projektgruppe eng mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain zusammen.

Der SCHLUSSGANG widmet sich dem Projekt ESAF 2022 im Baselbiet im Anschwingen in der kommenden Ausgabe vom 15. November.    

Jakob Heer

Redaktion

Kommentare