ENST 2015: Halbzeit beim Saisonhöhepunkt

Nach drei Gängen ist die Spannung am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg gross. In allen Kategorien gibt es mehrere Schwinger mit drei Siegen. Wie erwartet souverän ist bisher Kranzfestsieger Samuel Giger im Jahrgang 1998.
Samuel Giger (unten) bezwang im ersten Gang beim Jahrgang 1998 den Berner Michael Wiget. (Foto: Tobias Meyer)

Bereits rund 3000 Zuschauer haben das Morgenprogramm am Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Aarburg live miterlebt. Trotz der Hitze ist die Stimmung sehr gut, auch weil die 150 Nachwuchsschwinger der Jahrgänge 1998 bis 2000 offensiven Schwingsport bieten. Zur Halbzeit bietet sich eine spannende Ausgangslage.

Jahrgang 1998: Giger wie erwartet
Der Nordostschweizer Samuel Giger und der Innerschweizer Toni Kurmann haben zur Wettkampfhälfte je drei Siege. Christian Bucher (gegen Samuel Giger), Silvio Wyrsch (gegen Roman Bickel) und Gian-Luca Candrian (gegen Sven Lang) haben ihre dritte Partie verloren. Von den Kranzschwingern haben Sven Lang und Michael Wiget ihren zweiten Sieg gefeiert. Patrick Gobeli und Jeremy Vollenwieder haben den dritten Gang gestellt.

Jahrgang 1999: Berner und Innerschweizer
Von den fünf Schwingern mit lauter Siegen haben drei (Ronny Schöpfer, Ueli Rohrer und Peter Beer) den dritten Gang gewonnen. Sie liegen nun deutlich in Führung. Dahinter folgen Ueli Hegner, Michael Zurfluh, Christian Berger, Matthias Jund und Marcel Wenger. Dies sind allessamt Berner oder Innerschweizer. Für die anderen Teilverbände wird es im Kampf um den Tagessieg schwierig werden, noch eingreifen zu können.

Jahrgang 2000: Duo voraus
Das Duo Marcel Stucki und Lukas Döbeli enteilt der Konkurrenz. Döbeli siegte gegen Bruno Wüthrich ein drittes Mal und Marcel Stucki gegen Andrj Gerber ebenfalls. Den Anschluss wahrten Michael Gwerder (sieg über Nino Aebli), Jan Kneubühl (Sieg über Noah Schaller), Sven Vogel (Sieg über Marcel Räbsamen), Robin Roth (Sieg über Erwin Weber), Janosch Kobler (Sieg über Roman Hauser) und der überraschende Urner Tobias Zurfluh.

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