Fehlverhalten im Schwägalp-OK

Aufgrund eines Fehlverhalten in finanziellen Angelegenheiten gab ein ehemaliges OK-Mitglied vom Schwägalp-Schwinget sämtliche Ämter im Kreise der Schwinger auf. Der finanzielle Schaden wurde vom Verursacher wieder getilgt. Mit einer Medienmitteilung informiert das OK Schwägalp über den Sachverhalt.

Mit Schreiben vom 22. Oktober 2017 ist Max Rombach als Obmann der Eidgenössischen Schwingerveteranen-Vereinigung sowie als Revisor der Eidgenössischen Schwingerhilfskasse aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen per sofort zurückgetreten. Der Verein Schwägalp-Schwinget bzw. dessen Präsident, Niklaus Hörler, wurde nach den Hintergründen dieser Rücktritte gefragt.

Max Rombach ist bereits am 4. April 2017 als Leiter Ressort Finanzen aus dem Vorstand des Vereins Schwägalp-Schwinget sowie aus dem OK Schwägalp-Schwinget per sofort zurückgetreten. Max Rombach hatte bei den Konten des Vereins Einzelunterschrift und so war es ihm möglich, im Jahre 2016 Mittel des Vereins unberechtigt für sich zu verwenden. Wegen diesem durch eine Revision festgestellten Fehlverhalten wurde er aufgefordert, seinen sofortigen Rücktritt als Finanzchef und OK-Mitglied einzureichen. Dieser Aufforderung ist er nachgekommen. Er hat auch den finanziellen Schaden des Vereins vollständig ersetzt und bei der Staatsanwaltschaft eine Selbstanzeige gemacht. Der Verein SchwägalpSchwinget verzichtet auf eine Beteiligung am Strafverfahren. Der Aufforderung, aus allen Gremien des gesamten Eidgenössischen Schwingerverbandes zurückzutreten, ist Max Rombach ebenfalls nachgekommen.

Der Verein Schwägalp-Schwinget hat über den Rücktritt von Max Rombach als Finanzchef im April 2017 via eigene Homepage informiert. Der Vereinspräsident Niklaus Hörler hat zudem die obersten Funktionäre der Trägerverbände Appenzell und Toggenburg sowie des Nordostschweizerischen und Eidgenössischen Schwingerverbandes darüber in Kenntnis gesetzt. Abschliessend hält der Verein Schwägalp-Schwinget fest, dass Max Rombach den finanziellen Schaden ersetzt und die strafrechtliche Verantwortung für sein Verhalten übernommen hat. Zudem sind auch seine langjährigen Verdienste für den Schwingsport zu beachten. Leider konnte er wegen seines Fehlverhaltens keinen ehrenvollen Abgang von der Schwinger-Bühne nehmen.

(offizielle Medienmitteilung vom OK Schwägalp-Schwinget)

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