Fünf Schwingfeste - sechs Sieger

Mit dem Nordwestschweizer Schwingfest in Fulenbach wurde der Reigen der Teilverbandsfeste abgeschlossen. Dank Bruno Gisler blieb der Sieg in den Reihen der Gastgeber. Dazu standen noch vier Regionalfest auf dem Programm, wo es fünf verschiedene Sieger gab.
Michael Bless (rechts gegen Remo Stalder) zeigte in Fulenbach einen bärenstarken Auftritt. Zum Festsieg reichte es ihm jedoch knapp nicht. (Bild: Rolf Eicher)

Zum vierten Mal gewann Bruno Gisler das eigene Teilverbandsfest. Dem Solothurner genügte im Schlussgang ein Gestellter gegen den Nordostschweizer Gast Michael Bless. Den Grundstein legte der Landwirt nach der Mittagspause mit seinen Siegen über Erich Fankhauser und Nick Alpiger. Mann des Tages war aber der Nordostschweizer Gast Michael Bless. Der Appenzeller duellierte sich mit allen vier Nordwestschweizer Eidgenossen. Trotz offensiv geführtem Kampf gelang es ihm im Schlussgang nicht, Gisler zu bezwingen.

Jubiläum für Willy Graber
Nebst Gisler gelang aus Sicht der Gastgeber von den weiteren Eidgenossen nur noch Remo Stalder der Kranz. Mario Thürig trat verletzt nicht mehr zum letzten Gang an, Christoph Bieri verpasste den Kopfschmuck. Jedoch traten andere einheimische Schwinger beherzt auf, so dass die Gäste in Schach gehalten werden konnten. Nebst Bless gewannen auch die beiden Innerschweizer Erich Fankhauser und Bruno Nötzli sowie die beiden Berner Willy Graber und Matthias Glarner den Kranz. Graber ist nun im Besitz alle Berg- und Teilverbandskränze.

Zwei Eidgenossen zuoberst
An den vier Regionalschwingfesten gab es fünf verschiedene Sieger. Zweimal setzten sich Eidgenossen durch. Am Engstlig-Schwinget im Berner Oberland dominierte Bernhard Kämpf. Im Schlussgang besiegte er den Appenzeller Gast Andreas Fässler. Beat Clopath sorgte am Sertig-Schwinget in Davos für einen einheimischen Triumph. Im Schlussgang bezwang er Lokalmatador Sandro Schlegel.

Geteilter Sieg auf dem Sörenberg
Zwei Sieger gab es am Sörenberg-Schwinget. Weil im Schlussgang Joel Wicki und Thomas Zaugg stellten, schloss Marcel Bieri zu Wicki auf. Für Wicki bedeutete es der 1. Sieg beim Heimanlass, für Bieri den 1. Rangfestsieg überhaupt. Beim Urnerboden-Schwinget behielten die Gastgeber den Sieg in ihren Reihen, ohne dass es Eidgenosse Andi Imhof in den Schlussgang reichte. Dort standen sich Elias Kempf und Michi Briker gegenüber, mit dem besseren Ende für den Seedorfer Ringerspezialisten.

Jakob Heer

Redaktion

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