Fünf Sieger an vier Festen

Mit dem Südwestschweizer Schwingfest ging das vierte Teilverbandsfest der Saison über die Bühne. Mit Bernhard Kämpf und Reto Nötzli gab es zwei Festsieger zu vermelden. Ebenfalls fanden am Wochenende drei Regionalfeste statt.
Bernhard Kämpf (links) und Reto Nötzli feierten in Kerzers den gemeinsamen Sieg. (Bild: Rolf Eicher)

Der Fricktaler Abendschwinget eröffnete das Wochenende am Samstagabend, das Südwestschweizer Schwingfest am Sonntag kämpfte mit den Einteilungen und der von letzter Woche verschobene Engelberg-Schwinget konnte erfolgreich durchgeführt werden.

Südwestschweizer: Zwei Sieger in Kerzers
Frühe Gästeduelle sorgten bei den Zuschauern etwas für Unmut, allerdings liessen sich die Gäste den Festsieg nicht nehmen. Bernhard Kämpf bezwang Vincent Roch, André Barras, Michael Matthey, Roger Rychen und im Schlussgang Johann Borcard. Nur seinen zweiten Gang gegen Eidgenosse Christoph Bieri endete gestellt. Für Kämpf ist es der vierte Kranzfestsieg bzw. der erste Teilverbandssieg in seiner Karriere. Reto Nötzli intervenierte nach dem sechsten Gang, als ihm zum zweiten Mal keine Maximalnote geschrieben wurde. Die Zehn wurde ca. 15 Minuten später gegeben. Damit sicherte er sich den Co-Sieg. Johann Borcard kam vergleichsweise sanft zu Schlussgangehren, er gewann seine Gänge, nur mit dem Eidgenossen David Schmid stellte er.

Fricktaler Abendschwinget: Nick Alpiger überzeugte
Nick Alpiger hiess der Sieger kurz vor halb elf Uhr abends in Möhlin. Er bestritt den Schlussgang gegen den Fricktaler Jürg Mahrer, der an seinem Heimfest sein letztes Aktivschwingfest bestritt. Alpiger dominierte das Fest mit sechs Siegen. Schon im vierten Gang trafen Alpiger und Mahrer aufeinander. Den zweiten Rang sicherte sich Tobias Widmer, der bereits am nächsten Tag am Engelberg-Schwinget ob Dulliken wieder im Einsatz stand. Auch Stephan Studinger auf Platz drei startete dort. Der weitere Eidgenosse im Feld David Schmid kam nicht richtig auf Touren und blieb zurück. 

Engelberg-Schwinget Dulliken: Favorit voraus
Bruno Gisler hiess am Ende der Sieger. Der einzige Eidgenosse im Feld hatte sich kurzfristig für eine Teilnahme entschieden, da der Anlass vor Wochenfrist wegen eines Unwetters auf Sonntag, 16. Juli, verschoben werden musste. Gisler triumphierte schon im ersten Gang über seinen späteren Schlussganggegner Stephan Studinger. Schön für Gisler war, dass sein Sohn Timo am Jungschwingertag am gleichen Fest auch den Sieg erringen konnte, dies in der Kategorie der Jüngsten 2008/09.

Sommerschwingfest Hessenbohl: Samuel Giger obenaus
Vier Eidgenossen fanden sich in Hessenbohl ein: Samuel Giger, Stefan Burkhalter, der vom Publikum wegen seines 100. Kranzes noch einmal gefeiert wurde, Tobias Krähenbühl sowie Domenic Schneider. Sie überzeugten allesamt und belegten die Plätze 1 bis 4. Einziger Nichteidgenosse zwischendrin war Mario Schneider, der sich mit Krähenbühl gemeinsam den dritten Platz sichern konnte. Samuel Giger entschied den Schlussgang gegen Pius Näf nach 2:57 Minuten mit Fussstich für sich.

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