Herbstschwingfestsaison gestartet

Am Wochenende nach dem Eidgenössischen in Estavayer wurde sowohl bei den Aktiven als auch beim Nachwuchs munter weitergeschwungen. Die Herbstschwingfeste sind gestartet. Zahlreiche Eidgenossen machten ihre Aufwartung. Im Zentrum an vier Festen standen Daniel Bösch mit zwei Siegen und Eidgenosse Thomas Zaugg mit seinem letzten Aktivschwingfest.
Christian Stucki (oben, gegen Thomas Zaugg im Schlussgang) präsentierte sich im Kemmeriboden gut erholt. (Bild: Rolf Eicher)

Am Samstag, 3. September, standen die Schwinger beim Herbstschwingfest in Hochwacht Sirnach sowie am Sonntag, 4. September, am Toggenburger Herbstschwinget in Mosnang, am Rellerialp-Schwinget in Schönried und am Kemmeriboden-Schwinget in Schangnau wieder im Einsatz. Bei letzterem betrat der Eidgenosse Thomas Zaugg ein letztes Mal die aktive Schwingerbühne. Ebenfalls im Einsatz stand Christian Stucki, nicht angetreten waren Thomas Sempach (Wasser im Knie), Matthias Siegenthaler (Knie) und Erich Fankhauser, der sich im 5. Gang am Eidgenössischen am Ellenbogen verletzte.

Samstag, 3. September
Herbstschwingfest Hochwacht Sirnach
Den Herbstschwinget Hochwacht in Sirnach gewann der Eidgenosse Daniel Bösch. Im Schlussgang bezwang er Tobias Krähenbühl nach 21 Sekunden mit Fussstich links. Bösch gelangte mit fünf Siegen in den Schlussgang, im ersten Gang gegen Krähenbühl, danach gegen Roman Schnurrenberger, Marc Zbinden, Stefan Burkhalter sowie Beni Notz. Krähenbühl blieb gemeinsam mit Nichtkranzer Christian Lanter der zweite Schlussrang. Dahinter folgten Burkhalter und Schnurrenberger, auf dem vierten Rang lagen Notz und Zbinden. 32 Aktive, davon 4 Eidgenossen, schwangen bei herrlichem Herbstwetter vor 700 Zuschauern. Gleichzeitig standen mit 100 Nachwuchsschwingern auch die Jungen im Einsatz.

Sonntag, 4. September
Kemmeriboden-Schwinget Schangnau

Eidgenosse Thomas Zaugg trat ein letztes Mal an einem Aktivschwingfest auf, und er gelangte gemeinsam mit Christian Stucki in den Schlussgang, den Stucki nach 1 Minute mit Kurz für sich entschied. Der Kemmeriboden-Schwinget in Zauggs Heimat zog eine Zuschauerrekordzahl an. Zaugg belegte den dritten Schlussrang hinter Reto Fankhauser, Jonas Brun belegte Rang vier. Auch Matthias Sempach schwang im zweiten Gang mit seinem langjährigen Kollegen Zaugg, sie gingen gestellt auseinander. Nach dem dritten Gang beendete der Schwingerkönig von 2013 den Wettkampf wegen Rückenproblemen vorzeitig. 

Rellerlialp-Schwinget Schönried
Den Rellerlialp-Schwinget entschied Reto Schmid für sich. Er profitierte vom gestellten Schlussgang zwischen Ruedi Roschi und Alexander Kämpf. Jeder der drei Schwinger wies zum Ende des Festes zwei Gestellte und vier Siege auf. Roschi belegte den zweiten Schlussrang, Kämpf den dritten, dahinter folgten Patrick Gobeli und Josias Wittwer. 59 Schwinger schwangen vor 400 Zuschauern.

Toggenburger Herbstschwinget Mosnang
Bösch zog auch in Mosnang seine einsamen Kreise. Mit fünf Siegen marschierte er gegen Michael Rhyner in den Schlussgang ein, dem er im dritten Gang schon einmal gegenüber stand. Bösch bezwang Rhyner nach 8:47 Minuten mit Kurz. Ausser gegen Bösch blieb auch Rhyner ungeschlagen. Martin Knechtle belegte vor Rhyner und Beat Wickli den zweiten Schlussrang. 69 Aktive schwangen vor 1100 Zuschauern.

Iris Oberholzer

Redaktion

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