Innerschweizer: Marcel Mathis überrascht

Der Sieger am Innerschweizer Schwingfest vor 10'000 Zuschauern in Alpnach ist nicht erwartet Marcel Mathis. Der Nidwaldner gewann alle sechs Gänge, zuletzt im Schlussgang gegen Andreas Ulrich.
Marcel Mathis (oben) jubelt, Andreas Ulrich enttäuscht nach dem Schlussgang am ISAF in Alpnach. (Foto: Tobias Meyer)

Mit einem Fussstich hat Marcel Mathis den grössten Sieg seiner Laufbahn gefeiert. Er bezwingt im Schlussgang Andreas Ulrich und schloss damit einen dominanten Auftritt ab. Alle sechs Gänge entschied der Nidwaldner zu seinen Gunsten. Im Schlussgang gewann er bereits nach wenigen Sekunden gegen Andreas Ulrich. „Nur abwarten im Schlussgang war gefährlich“, sagte der Sieger und ergänzte: „Das ist der grösste Erfolg meiner Laufbahn, aber irgendwie kann ich es noch nicht so richtig fassen.

Ulrich wurde überrascht
Schlussgangverlierer Andreas Ulrich liess sich von Festsieger Mathis überraschen. Zuvor war er mit einer starken Leistung aufgefallen. Wegweisend für den Schlussgang war der Sieg im fünften Gang gegen Nick Alpiger. Bereits im ersten Gang hatte er zudem mit René Suppiger einen Eidgenossen bezwungen.

Stucki mit starkem Auftritt
Einer der besten Schwinger auf dem Platz war der Berner Gast Christian Stucki. Nach einem faden Auftakt gegen Sven Schurtenberger legte er in der Folge alles auf den Rücken was ihm in den Weg gestellt wurde. Unter anderem bezwang der Seeländer auch Joel Wicki, den Leader der SCHLUSSGANG-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Im Kampf um den Schlussgang und den Tagessieg wurden ihm aber die fehlenden Maximalnoten zum Verhängnis. Wicki seinerseits musste neben der Niederlage gegen Stucki auch die Punkte gegen Tobias Krähenbühl teilen, gewann die weiteren Duelle aber, womit der Kranz nicht in Gefahr war.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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