Neuenburger: Samuel Dind lachender Dritter

Das Neuenburger Kantonalschwingfest wurde trotz Berner Gäste eine Angelegenheit für die heimischen Romands. Am Ende setzte Samuel Dind durch. Der Neuenburger profitierte vom gestellten Schlussgang zwischen Steven Moser und Marc Guisolan. Michael Nydegger krönte sein Comeback mit dem Kranzgewinn und Rang 2.
Samuel Dind profitierte vom gestellten Schlussgang und gewann sein zweites Kranzfest der Laufbahn. (Foto: Rolf Eicher)

Der 20-jährige Freiburger Steven Moser hat nach zwei Unentschieden in den Jahren 2014 (Freiburger) und 2015 (Walliser) auch im dritten Kranzfest-Schlussgang seiner Laufbahn keinen Sieg gefeiert. Er stellte gegen seinen Freiburger Verbandskollegen Marc Guisolan. Beide fielen dadurch in der Rangliste zurück. Vom gestellten Schlussgang profitierte am Ende mit Samuel Dind ein einheimischer Neuenburger. Dind verlor zwar zu Beginn gegen Beat Wampfler, siegte in der Folge aber fünf Mal.

Michael Nydegger mit erfolgreichem Comeback
Die Geschichte des Tages neben Festsieger Moser schrieb Eidgenosse Michael Nydegger. Nach einer fast zweijährigen Verletzungspause kehrte der 31-Jährige auf die Wettkampfplätze zurück. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden gelang ihm der erhoffte Kranzgewinn. Für den Tagessieg fehlten bei seinen Siegen die Maximalnoten.

Nicht mit den Besten mithalten konnten die Berner Gäste um Ruedi Roschi und Eidgenosse Beat Wampfler. Genau gleich aber wie die stärksten Südwestschweizer Pascal Piemontesi und Benjamin Gapany gelang ihnen der Kranzgewinn. Ohne Eichenlaub reiste der 19-jährige Shootingstar Steve Duplan nach Hause.

Erster Kranz für Schwingerkönig-Bruder
Ebenfalls kranzgeschmückt nach Hause reist mit Marcel Wenger der neun Jahre jüngere Bruder von Schwingerkönig Kilian Wenger. Es war dies für den 17-jährigen Sennenschwinger der erste Kranzgewinn seiner noch jungen Laufbahn.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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