Neun Regionalfeste mit neun Siegern

Reigen von Regionalfesten Anfang August: Nicht weniger als neun Regionalschwingfeste wurden am Nationalfeiertag sowie am Wochenende vom 5. und 6. August ausgetragen. Neun Sieger gab es zu vermelden.
Kilian Wenger mit Siegermuni "Jankari" am Schwing- und Älplerfest Engstlenalp. (Bild: Rolf Eicher)

Neun Regionalfeste wurden in den vergangenen Tagen ausgetragen. Nachfolgend ein Überblick über die Resultate.

Geren-Schwinget Wädenswil: Shane Dändliker machte kurzen Prozess
Zwei Eidgenossen, Fabian Kindlimann und Stefan Burkhalter, waren im 46-köpfigen Teilnehmerfeld angetreten. Jedoch war am Nationalfeiertag Shane Dändliker mit nur einem Gestellten nicht zu stoppen und entschied in einem kurzen Schlussgang Roman Schnurrenberger das Fest für sich. Kindlimann beendete den Schwinget auf dem zweiten, Burkhalter, der gegen Dändliker den dritten Gang verlor, auf dem sechsten Schlussrang.

Bözingenberg-Schwinget Biel: Gebrüder Roth obenauf
Schon zur Halbzeit lagen die drei Brüder Philipp, Dominik und Robin Roth voraus. Im Schlussgang blieb jedoch Eidgenosse Philipp stärker und bezwang Dominik nach 5 Minuten. Wieder am Start war der Sieger vom Geren-Schwinget, Shane Dändliker, der sich den zweiten Schlussrang eroberte. Samuel Dind schob sich noch vor Dominik Roth auf den dritten Rang.

Schwing- und Älplerfest Engstlenalp: Wieder Schlussgangduell Wenger-Kämpf
Wie vor Wochenfrist auf dem Brünig standen sich Kilian Wenger und Bernhard Kämpf im Schlussgang gegenüber, der diesesmal wiederum, allerdings zugunsten Wengers, gestellt endete. Mit Niklaus Zenger und Patrick Schenk bezwang Wenger unter anderen zwei Eidgenossen. Kämpf stellte auch mit Simon Anderegg und landete mit Zenger auf dem dritten Platz. Rang zwei gehörte Christian Gerber, der Zenger unterlag, Anderegg aber bezwang. Schenk beendete auf Rang acht. 2240 Zuschauer verfolgten das Fest.

Engstlig-Schwinget Adelboden: Ruedi Roschi erneut Regionalfestsieger
Im Schlussgang bezwang Ruedi Roschi den Nichtkranzer Philipp Aellen, der sich mit zwei Siegen gegen Kranzschwinger den Einzug verdiente. Roschi liess sich wiederum sechs Kreuzlein aufs Notenblatt notieren und entschied den Engstlig-Schwinget ob Adelboden für sich. Aellen lag zum Ende mit zwei Punkten Rückstand auf Roschi auf dem Ehrenplatz. Nicht am Start waren die angekündigten Eidgenossen Bernhard Kämpf und Christian Stucki.

Homberg-Schwinget Reinach: Nick Alpiger zum zweiten Mal
Die Lenzburger Kameraden und Eidgenossen Nick Alpiger und Mario Thürig zeichneten das Fest. Alpiger genügte im Schlussgang ein Gestellter, dennoch bezwang er Thürig nach 4:48 Minuten mit Kurz/Fussstich. Alpiger entschied damit den Homberg-Schwinget nach 2015 zum zweiten Mal für sich. Er gewann alle sechs Gänge. Auf dem Ehrenplatz folgte Stephan Studinger, der nur gegen Alpiger verlor. Thürig fiel hinter Patrick Räbmatter und Tobias Widmer auf Rang vier zurück.

Steinegg-Schwinget Himmelried: Eidgenosse Bruno Gisler blieb souverän
Bruno Gisler wurde seiner Favoritenrolle in Himmelried gerecht. Nach Ablauf der ersten Minute bezwang er den Zuger Gast und Vorjahressieger Christian Bucher. Bucher und Gisler standen sich schon beim Auftakt gegenüber, der überraschend gestellt endete. Auch mit Marc Gottofrey stellte Gisler. Roger Erb und Christian Brand landeten auf dem Ehrenplatz. 49 Schwinger und 1000 Zuschauer waren auf dem Platz.

Sertig-Schwinget Davos: Berner Gast schnappte sich den Sieg
Der Sertig-Schwinget in Davos musste am Mittag wegen eines Hagelschauers kurz unterbrochen werden. Von daher wurde später aufgrund der fortgeschrittenen Zeit das Fest nach fünf Gängen beendet. Mit Fabian Kindlimann und Mike Peng waren zwei Eidgenossen am Start, Kindlimann beendete auf Rang vier, Peng auf Rang acht. Das Fest für sich entschieden hat der Berner Gast Heinz Habegger. Er stellte einzig seinen Auftakt gegen Ursin Battaglia und bezwang im Schlussgang Sandro Schlegel mit Kurz. Mario Schneider lag vor Battaglia und Schlegel auf dem zweiten Schlussrang.

Berg-Schwinget Sörenberg: Ebenfalls Bruderduell
Auch beim Berg-Schwinget Sörenberg standen sich im Schlussgang zwei Brüder gegenüber: Erich und Marco Fankhauser. Marco wies fünf Siege auf dem Notenblatt vor, ehe er sich seinem Bruder im Schlussgang beugen musste. Erich Fankhauser lag am Ende als Sieger mit einem Viertelpunkt voraus. Mit René Suppiger war ein zweiter Eidgenosse am Start, er schloss auf Rang acht.

Ricken-Schwinget: Dominik Oertig folgt seinem Vater
Abgemeldet wegen einer Oberschenkelverletzung hatte sich Reto Nötzli. Am Start waren aber Arnold Forrer, Beni Notz und Stefan Burkhalter. Sie alle waren jedoch bereits bei Halbzeit aus dem Rennen um den Tagessieg. Somit war der Weg für Dominik Oertig frei, der sich 28 Jahre nach seinem Vater Hans nun ebenfalls in die Siegerliste des Ricken-Schwingets eintragen liess. Er bezwang im Schlussgang Klubkamerad Pirmin Gmür. Notz arbeitete sich am Nachmittag noch auf den zweiten Schlussrang vor, dies gemeinsam mit Philipp Schuler, Ruedi Eugster und Florian Pfister.

 

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