Nordostschweizer: Erstmals Samuel Giger

Der 19-jährige Thurgauer Samuel Giger hat erstmals das eigene Teilverbandsfest gewonnen. Im Schlussgang besiegte er Armon Orlik, der nach sechs Wochen Pause sein Comeback gab, nach einem wahren Abnützungskampf nach 12:52 Minuten mit Kurz und Nachdrücken.
Samuel Giger, strahlender Sieger in der Eishalle Davos. (Bild: Anja Bernhard)

In einem Schlussgang, der vom Publikum mit Standing Ovation begleitet wurde, und fast 13 Minuten dauerte, siegte Giger mit Kurz und revanchierte sich zugleich die im Vorjahr im Schlussgang des NOS-Festes erlittene Niederlage gegen den Bündner. „Dieser Sieg steht auf einer Stufe mit dem Schwägalp-Sieg 2016“, sagte der Thurgauer Zimmermannslehrling. Giger musste auf dem Weg zu seinem ersten Sieg am Nordostschweizerischen einzig im Anschwingen dem Emmentaler Gast Thomas Sempach ein gestellter zugestehen.

Gelungenes Comeback
Armon Orlik gab ein eindrückliches Comeback nach fast zweimonatiger Pause, nach seiner Nackenverletzung, die er sich am Aargauer Kantonalen zuzog. Orlik stellte im dritten Gang gegen Martin Hersche, die übrigen Duelle gewann er allesamt mit der Maximalnote. Einen starken Eindruck hinterlies auch Daniel Bösch, der mit fünf Siegen, zuletzt gegen Michael Bless, den Ehrenrang einnahm. Auch die weiteren Eidgenossen Simon Anderegg, Stefan Burkhalter, Michael Bless, Arnold Forrer, Martin Hersche, Tobias Krähenbühl, Beni Notz, Roger Rychen, Domenic Schneider, Thomas Sempach, Raphael Zwyssig sicherten sich das Eichenlaub.

Romands überraschten
Insgesamt wurden 26 Kränze abgegeben. Auch fünf Gäste gewannen den Kranz. Nebst den beiden Bernern Simon Anderegg und Thomas Sempach eher überraschend auch beide Südwestschweizer Marc Gottofrey und Victor Cardinaux sowie der Freiämter Yanick Klausner. Um den Sieg konnten sie aber nicht eingreiffen. Marcel Mathis konnte seine Kranzsammlung nicht vervollständigen, weil er im sechsten gang Christian Bernold nicht bezwingen konnte.  

Jakob Heer

Redaktion

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