NWS 2016: Gäste nicht so dominant

125 Schwinger sind heute Morgen am Nordwestschweizer Schwingfest angetreten. Zur Halbzeit haben zwei Schwinger (Michael Bless und Manuel Hasler) drei Siege auf dem Konto. Die Gäste sind bei weitem nicht so dominant wie erwartet. Der Berner Kantonalfestsieger Matthias Glarner fiel bereits im Anschwingen aus der Entscheidung.
Michael Bless (oben, gegen Remo Stalder) ist am Nordwestschweizer Schwingfest gut aus den Startlöchern gekommen. (Foto: Rolf Eicher)

Der erwartete Gäste-Triumphmarsch am Nordwestschweizer Schwingfest ist bisher (fast) ausgeblieben. Einzig das Eidgenossen-Duo Erich Fankhauser und Michael Bless hält sich an der Spitze auf. Bless bezwang der Reihe nach Remo Stalder, Urs Hauri und Janic Voggensperger. Fankhauser siegte gegen Mario Thürig und Patrick Räbmatter, musste dann im dritten Gang gegen Lorenz Blatter aber einen Gestellten einstecken. Neben Eidgenosse Bless hat auch Manuel Hasler, der im dritten Gang sensationell Willy Graber bezwang, drei Siege auf dem Konto.

NWSV-Elite in Lauerstellung
Noch im Kampf um den Tagessieg verbleiben die Nordwestschweizer Eidgenossen Christoph Bieri, Mario Thürig, Remo Stalder und Bruno Gisler, die jeweils zwei Siege auf dem Konto haben. Ebenfalls zwei Siege weisen David Schmid, Nick Alpiger, Janic Voggensperger, Lorenz Blatter und Patrick Räbmatter, die zu den besten NWSV-Nichteidgenossen gehören, auf.

Matthias Glarner weg
Der grosse Siegesfavorit Matthias Glarner fiel bereits im Anschwingen aus der Entscheidung. Der 31-jährige Berner musste sowohl gegen Christoph Bieri wie auch David Schmid einen Gestellten einstecken. Damit kämpft er nun noch um den Kranzgewinn und dafür muss er nun wohl lauter Siege aneinanderreihen, sonst dürfte es sehr eng werden. Wie Glarner mussten auch die Eidgenossen-Gäste Bruno Nötzli (2 Gestellte) und Raphael Zwyssig (1 Gestellter und und 1 Niederlage) frühzeitig die Segel streichen. Mit Ausnahme von Zwyssig gewannen die erwähnten Schwinger immerhin im dritten Gang erstmals. Nur einen Sieg und gleich zwei Niederlagen hat  Willy Graber auf dem Konto. Auch er ist damit bereits aus der Entscheidung gefallen.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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