Sechs Schwingfeste und acht Sieger

Die Kranzfeste Nummer 34 bis 36 sind Geschichte. Von den vier Kranzfestsiegern des Wochenendes sind zwei neu. Auch Regionalfeste wurden ausgetragen, dabei scheiterte der Comeback-Versuch von Christian Schuler.
Martin Hersche (links) gewann den NWS-Schlussgang gegen Matthias Aeschbacher. (Foto: Rolf Eicher)

Die Sommerferien nahen dem Ende und daher hat die Häufigkeit der Schwingfeste gegen Ende der Saison nochmals zugenommen. An den sechs ausgetragenen Schwingfesten der Aktiven gab es acht Sieger. Die Hälfte davon stammte von den Kranzfesten.

Nordwestschweizer: Sieg für Hersche
Die Gäste prägten das Nordwestschweizer Schwingfest fast nach Belieben. Vor allem Joel Wicki, Matthias Aeschbacher und insbesondere Martin Hersche brillierten. Hersche gewann alle sechs Gänge, zuletzt im Schlussgang gegen Aeschbacher. Der Berner war zuvor auch fünf Mal siegreich geblieben. Wicki seinerseits stellte zwar zum Auftakt, siegte danach aber fünf Mal in Serie und holte den Ehrenplatz. Bei den unglücklich agierenden Nordwestschweizern fiel Nick Alpiger als designierter Teamleader besonders auf.

Walliser: Zwei geerbte Sieger
Wie schon 2014 hat Curdin Orlik das Walliser Kantonalfest als lachender Dritter nach einem Schlussgang mit zwei Waadtländer Schwinger gewonnen. Der für die Berner Oberländer im Einsatz stehende Bündner teilte den Festsieg mit Michel Dousse, der seine Premiere feierte. Den Schlussgang stellten Ivan Mollet und Marc Gottofrey, die zuvor je vier Siege und einen Gestellten auf ihr Notenblatt brachten.

Schaffhauser: Giger siegt - Forrer ohne Kranz
Samuel Giger hat einen weiteren Effort geleistet. Der Thurgauer Hoffnungsträger gewann das Schaffhauser Kantonalfest. Im Schlussgang bezwang er Daniel Bösch, nachdem die beiden zuvor im 4. Gang stellten. Ohne Kranz musste Schwingerkönig Arnold Forrer nach Hause reisen.

Drei Regionalfeste mit vier Siegern
Bei den Regionalfesten gab es vier Sieger zu bestaunen. Das Regionalfest in La Cuisiniére gewann Lukas Renfer auf Rang 1a, weil er im als Zusatzgang zählenden Schlussgang den davor fünf Mal siegreichen Michael Graber auf Rang 1b noch abfing. Den Lüderen-Schwinget gewann Eidgenosse Thomas Sempach.

Bereits am Samstag war der Chilbischwinget, der für einmal in Alpthal statt Einsiedeln durchgeführt wurde, auf dem Programm. Martin Grab zeigte dabei seine Klasse und siegte. Im Schlussgang bezwang er Adrian Steinauer. Sein Comeback gab Christian Schuler. Er beendete das Schwingfest und gab danach bekannt, dass er für den Unspunnen-Schwinget keine Hoffnung mehr hat. Er verzichtet darauf, da er körperlich nicht zu 100% bereit sei.

Kommentare