Thurgauer: Erstmals Samuel Giger

29 Jahre lang mussten die Thurgauer auf einen Heimsieg warten. Samuel Giger siegte als erster Thurgauer am eigenen Kantonalen seit Bruno Straub (1989 in Felben-Wellhausen). Giger setzte sich im Schlussgang gegen den Zürcher Oberländer Roman Schnurrenberger durch.
Samuel Giger (links) lies Roman Schnurrenberger im Schlussgang keine Chance. (Bild: Lorenz Reifler)

Gigers Sieg unter den neun Eidgenossen zeichnet sich früh ab. Im Anschwingen besiegte er den Glarner Roger Rychen mit Gammen. Mit drei weiteren Siegen setzte er sich vor dem Ausstich 1,25 Punkte und mehr von der Konkurrenz ab. Trotz eines Gestellten gegen Samir Leuppi behauptete Giger die Führung. Im Schlussgang traf er wie schon im zweiten Gang auf Roman Schnurrenberger. Dabei machte der 20-Jährige kurzen Prozess, sprengte den Zürcher Oberländer mit Kurz zu Boden, wo er nicht mehr nachlies. Für Giger war es der achte Kranzfestsieg, der erste am Thurgauer Ehrentag.

Burkhalter zieht mit Brändli gleich
Schnurrenberger war der grosse Profiteur, dass im fünften Gang Roger Rychen und Mario Schneider und auch Tobias Krähenbühl etwas überraschend mit Urs Giger stellten. Für ihn war es die erste Schlussgangteilnahme an einem Kantonalen. Stefan Burkhalter nimmt den Ehrenplatz ein und sorgt für einen Doppelsieg der Gastgeber. Burkhalter gewann seinen 102. Kranz und zog mit dem erfolgreichsten Thurgauer Kranzgewinner aller Zeiten, Otto Brändli sen., gleich.

Gleich acht Schwinger folgen im Rang drei, darunter die Eidgenossen Marcel Kuster, Tobias Krähenbühl, Roger Rychen und Raphael Zwyssig. Auch die weiteren Eidgenossen Michael Bless, Domenic Schneider und Beni Notz gewannen den Kranz. Insgesamt wurden 26 Kränze abgegeben. Mit Fabian Koller, Kjetil Fausch und Manuel Keller gab es drei Neukranzer. 

Jakob Heer

Redaktion

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