Unspunnen2017: Analyse 1. Gang

40 Eidgenossen sind zum Saisonhöhepunkt, dem Unspunnen-Schwinget, angetreten. Topfavorit Christian Stucki startete mit einer Zehn.
Matthias Aeschbacher bei seinem Blitzsieg über Samir Leuppi. (Foto: swiss-image.ch)

In Abwesenheit von Schwingerkönig Matthias Glarner schnitten die drei Berner Titulare Matthias Sempach, Kilian Wenger und Christian Stucki unterschiedlich ab. Topfavorit Christian Stucki hat seine Position mit aller Wucht untermauert. Er besiegte Titelverteidiger Daniel Bösch platt. Kilian Wenger und Joel Wicki stellten, wobei der Luzerner den Gang ganz klar diktierte. Auch im Duell Matthias Sempach gegen Armon Orlik resultierte eine Punkteteilung, hier mit leichten Vorteilen für den Bündner.

Gute Berner Teamleistung
Die Berner erwischten allgemein einen hervorragenden Start. So siegten nebst Stucki auch Thomas Sempach gegen Roger Rychen, Curdin Orlik gegen Marcel Bieri, Bernhard Kämpf gegen Bruno Gisler, Niklas Zenger gegen Andreas Ulrich, Simon Anderegg gegen René Suppiger, Christian Gerber gegen Tobias Krähenbühl und Matthias Aeschbacher gegen Samir Leuppi.

Kindlimann überraschte
Aus Ostschweizer Sicht die Fahne hoch halten Stefan Burkhalter, der Hansruedi Lauper bezwang, Marcel Kuster, der sich gegen Alex Schuler durchsetzte, Fabian Kindlimann, der überraschend Patrick Räbmatter bezwang und Michael Bless der Mario Thürig das Nachsehen gab. Bei den Innerschweizer siegten zum Auftakt Erich Fankhauser gegen Beni Notz, Andi Imhof gegen Raphael Zwyssig, Benji von Ah gegen Remo Käser und Marcel Mathis gegen Patrick Schenk.

Schwacher Nordwestschweizer Beginn
Für die Südwestschweizer Erfolgsmomente waren im ersten Gang Lario Kramer und Pascal Piemontesi besorgt. Einen rabenschwarzen Start erlitten die Nordwestschweizer. Christoph Bieri erreichte gegen Sven Schurtenberger zumindest einen Gestellten. Auch Florian Gnägi und Reto Nötzli, Nick Alpiger und Philipp Reusser sowie Doemenic Schneider und Philipp Roth stellten zum Auftakt.   

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