Weissenstein: Christian Stucki dominierte

Christian Stucki gewinnt den Weissenstein-Schwinget 2017. Im Schlussgang machte er mit Simon Anderegg nach 2 Minuten und Knietätsch kurzen Prozess. Er schwang auch im Schlussgang auf Angriff, obwohl im ein gestellter Gang gereicht hätte.
Christian Stucki (stehend, gegen Simon Anderegg im Schlussgang) entschied den Weissenstein-Schwinget 2017 für sich. (Bild: Rolf Eicher)

Damit holt sich Stucki den 37. Kranzfestsieg bzw. den 117. Kranz. Nachdem Stucki den Auftakt gegen Gisler bereits erfolgreich abschloss, zog er weiter siegreich gegen Samuel Dind, Andreas Henzer sowie Matthias Aeschbacher, den zur Halbzeit Führenden. Der Schlussgangeinzug gelang ihm mit dem Sieg über Ruedi Roschi. Anderegg stellte den ersten Gang gegen Andreas Henzer, danach siegte er über Lukas Döbeli, Lario Kramer und die beiden Eidgenossen Philipp Roth sowie Nick Alpiger. Damit war Anderegg ein heisser Schlussgangkandidat, den er mit seinem Sieg über den einheimischen Eidgenossen Nick Alpiger sicherte. Anderegg blieb der dritte Schlussrang hinter Bernhard Kämpf, der mit nur einem Gestellten gegen Alpiger im Anschwingen und fünf Siegen, zwei davon gegen Willy Graber und Remo Käser, den verdienten Ehrenplatz einnimmt.

Berner Dominanz bestätigt
Zu Beginn konnten die Berner Eidgenossen ihre erwartete Dominanz noch nicht ganz ausspielen, das Bild änderte sich aber schon bis zur Halbzeit. Sie blieben im zweiten und dritten Gang hauptsächlich siegreich. Die Einheimischen mussten vorerst mit dem fünften Zwischenrang vorliebnehmen. Ab dem vierten Gang wurden dann Berner Direktpaarungen angesetzt, im fünften Gang trennte sich die Spreu vom Weizen endgültig und machte einen Berner Sieg gewiss. Sie gewannen den Löwenanteil der Kränze.

Kranzgeschmückt für den Heimweg
Schwingerkönig Kilian Wenger geht mit vier Siegen und zwei Gestellten, den ersten Gang gegen Christoph Bieri, kranzgeschmückt nach Hause. Von den Einheimischen gewannen nur Nick Alpiger und Stephan Studinger den Kranz. Nicht rund lief es für David Schmid. Er beendete das Fest mit fünf gestellten Gängen und nur einem Sieg.

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