Zwischenbilanz nach drei Gängen

Insgesamt 27 Eidgenossen bestreiten die heute anstehenden zwei Kranzschwingfeste. Zur Halbzeit ist noch keine Entscheidung gefallen, doch die einen oder anderen Spitzenschwinger müssen bereits um die Kränze kämpfen und sind aus der Entscheidung um den Tagessieg gefallen.
Thomas Sempach (links) stellte im Anschwingen am Emmentalischen gegen Schwingerkönig Matthias Glarner. (Foto: Rolf Eicher)

Zwei Kranzfeste finden heute statt. Insgesamt sind 27 Eidgenossen im Einsatz, 16 davon am Emmentalischen und 11 am Schwyzer. Ebenfalls im Einsatz sind heute Schwinger am Regionalfest in Riaz. Der SCHLUSSGANG hält wie gewohnt von den Schwingfesten auf seinen Online-Kanälen auf dem Laufenden.

Emmentalisches: Starker Gnägi-Start
Von den absoluten Topcracks ist der Seeländer Florian Gnägi mit drei Siegen am besten gestartet. Schwingerkönig Matthias Sempach bezwang in den ersten beiden Gängen zwar die Eidgenossen Simon Anderegg und Niklaus Zenger, musste danach aber mit Matthias Aeschbacher die Punkte teilen. Ebenfalls mit zwei Siegen startete Eidgenosse Willy Graber in den Wettkampf und stellte im dritten Gang gegen den Emmentaler Christian Gerber. Mit zwei Siegen und einem Gestellten oder einer Niederlage liegen unter anderem Remo Käser, Bernhard Kämpf, Thomas Sempach, Kilian Wenger, Christian Stucki oder Matthias Glarner noch gut im Rennen um die Spitzenplätze.

Schwyzer: Andreas Ulrich in Front
Drei Schwyzer Eidgenossen haben sich im Anschwingen mit zwei Siegen Morgenprogramm von ihrer besten Seite gezeigt. Andreas Ulrich, Mike Müllestein und Alex Schuler lagen damit in starker Ausgangslage, welche Ulrich im dritten Gang mit einem weiteren Sieg ausnutze. Schuler und Müllestein stellten im Direktduell. Dahiner balgen sich Comebacker Benji von Ah, Evergreen Martin Grab sowie die weiteren Eidgenossen Marcel Mathis und Reto Nötzli mit jeweils zwei Siegen. Für die Überraschung des Morgenprogrammes sorgte der Luzerner Kranzschwinger Roman Fellmann. Er bezwang Philipp Laimbacher. Neben "Pipo" sind auch die beiden Luzerner Eidgenossen Erich Fankhauser und Philipp Gloggner sowie Bruno Nötzli bereits arg im Hintertreffen und werden kaum mehr in den Kampf um den Tagessieg eingreifen können.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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