Interview der Woche: Jakob Roth

Jakob Roth wurde vom Schlussgang zum Schwinger der Woche gewählt. Am St. Galler Kantonalschwingfest feierte der Toggenburger sechs Siege. Trotzdem reichte ihm das nicht für den Tagessieg, weil Daniel Bösch die besseren Noten aufwies. Wie er im Interview sagt, ist er trotzdem zufrieden.

Jakob Roth, sechs Siege und doch nur Rang 2. Enttäuscht?
Jakob Roth: Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, dass es nicht zum Sieg reichte, liegt daran, dass ich halt allgemein wenig Maximalnoten schreibe. Ich habe es ja bereits am Ricken-Schwinget 2008 auch schon einmal erlebt, dass sechs Siege nicht zum Tagessieg reichten.

An was liegt das mit den Maximalnoten?
Roth: Meine Schwingart ist halt sehr auf die Bodenarbeit fixiert. Darum sind Maximalnoten bei mir nicht Gang und Gäbe.

Sie haben sich zu einem wichtigen Schwinger in der Nordostschweiz entwickelt. Wie lange möchten sie noch weiterschwingen?
Roth: Solange mir es gefällt, auf den Schwingplätzen aktiv mitzumachen, mache ich weiter. Aber vermutlich wird das Eidgenössische Schwingfest im nächsten Jahr in Burgdorf mein Abschied sein.

Welche Höhepunkte stehen in diesem Jahr noch an für Sie?
Roth: Natürlich der Stoos-Schwinget am kommenden Sonntag. Da möchte ich den Kranz gewinnen. Für uns Nordostschweizer sind aber auch das Teilverbandsfest sowie der Schwägalp-Schwinget wichtige Termine in der Jahresplanung.

Reicht es dieses Jahr noch zum 2. Kranzfestsieg?
Roth: Ich gebe an jedem Schwingfest vollen Einsatz. Natürlich wäre es toll, wenn es dieses Jahr noch zum Kranzfestsieg reichen könnte.

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