Startsiege für Freiamt, Schattdorf, Willisau

Zum Auftakt der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft überraschte Freiamt mit einem 28:9-Heimsieg gegen Hergiswil. Meister Willisau kämpfte Titelmitfavorit Kriessern 19:17 nieder, und Schattdorf meldete seine Halbfinalambitionen mit einem überzeugenden 22:15-Sieg gegen Abstiegskandidat Einsiedeln an.
Freiamts Ringer-Schwinger Roman Zurfluh (rotes Dress) besiegte in der ersten Runde überraschend Hergiswils Siegringer Akos Korica in der Gewichtsklasse bis 130 kg Greco. (Foto: wr)

Der Ringerstaffel Freiamt gelang zu Saisonbeginn in der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft das angestrebte Ausrufezeichen mit einem klaren Heimsieg gegen Hergiswil, den Meister der Jahre 2012 und 2013. Die Aargauer hatten im vergangenen Herbst unerwartet den Halbfinal verfehlt und daraus die Lehren gezogen. Mit einer engagierten Leistung zerzausten sie die ersatzgeschwächten Luzerner Hinterländer. Dabei siegten auch die Schwinger Pascal Gurtner und Roman Zurfluh. Bei Hergiswil fehlten Martin, Thomas und Werner Suppiger.

Dagegen behauptete sich Meister Willisau zu Hause knapp gegen Meisterschaftsfavorit Kriessern. Die St. Galler Rheintaler traten wie die Luzerner nicht mit der bestmöglichen Formation an und lagen zur Pause 3:15 hinten. Dieses Handicap machten sie trotz fünf Siegen in der zweiten Hälfte nicht mehr wett.

Im dritten Auftaktsduell sorgte Schattdorf, der letztjährige überraschende Halbfinalist, für klare Verhältnisse. Die Urner besiegten Einsiedeln überzeugend und meldeten damit ihre neuerlichen Medaillenambitionen an. Für Einsiedeln gehts wohl ein weiteres Mal primär um den Verbleib in der obersten Liga. Bei Schattdorf kam Elias Kempf nicht zum Einsatz. Das Schwergewichtsduell verlor Schattdorfs Trainer Michi Jauch gegen Einsiedelns Sven Neyer mit 0:3 Wertungspunkten.

Wolfgang Rytz

Redaktion

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