Schwinger der Woche: Alain Müller

Im Alter von 34 Jahren hat der Wiggertaler Alain Müller seinen Rücktritt erklärt. Es ist dies der zweiter Rücktritt eines Luzerner Eidgenossen kurz vor dem Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen.
Alain Müller (links gegen Andreas Henzer) am Aargauer Kantonalschwingfest 2009 in Aarburg, wo sich der Luzerner den Kranz sicherte. (Bild: Werner Schaerer)

Gleich zwei der fünf Luzerner Eidgenossen sind in den letzten Wochen zurückgetreten. Nach Hansjörg Gloggner, der sich einer Operation am Fuss unterziehen muss, hat sich nun auch Alain Müller zum Rücktritt entschieden. Müller gewann 2004 in Luzern den eidgenössischen Kranz. Damals gewannen sage und schreibe 20 Innerschweizer das eidgenössische Eichenlaub. Von den 46 Kranzgewinnern von 2004 sind nach dem Rücktritt von Müller gerade mal noch sieben noch aktiv. Dies sind Philipp Laimbacher, Christian Stucki, Arnold Forrer, Martin Grab, Thomas Zaugg, Thomas Sempach und Mario Thürig.

Körper macht nicht mehr mit
Alain Müllers Rücktritt bahnte sich in den letzten Wochen an. Müllers letzter Kranzgewinn datiert vom Luzerner Kantonalen 2013 in Beromünster. Seither kämpfte der Wiggertaler ständig mit Verletzungen. Für kurze Zeit kehrte er ins Sägemehl zurück, ehe schon der nächste Rückschlag folgte. "Mein Körper macht nicht mehr mit", begründetete Müller seinen Rücktritt so kurz vor dem Saisonhöhepunkt. Mehr zum zurückgetretenen Luzerner Eidgenossen gibt es wie gewohnt zum Ende der Woche.  

Im Artikel erwähnt: 

Jakob Heer

Redaktion

Kommentare