Schwinger der Woche: Interview Anderegg

Auf dem Brünig holte sich Simon Anderegg den 100. Kranz seiner Laufbahn. Er ist der achte Berner Schwinger von insgesamt 26 Schwingern im Klub der 100-fachen Kranzschwinger.
Das erste mal liess Marcel Bieri (rechts) Simon Anderegg mit einem Gestellten etwas um den 100. Kranz zittern. (Foto: Rolf Eicher)

Simon Anderegg, herzliche Gratulation zum 100. Kranz. Wie fühlen Sie sich?
Simon Anderegg: Vielen Dank! Der 100. Kranzgewinn ist sicherlich einer der grössten Erfolge meiner Laufbahn, das darf ich so sagen.

Es war ja ein doppeltes Jubiläum…
Anderegg: Ja, es war der hundertste Kranzgewinn und zugleich mein zehnter Brünigkranz. Für mich ist der Brünig immer etwas Besonderes. Der Brünig-Schwinget ist mein "Heimfest" und darum bedeutet mir dieser schöne Erfolg besonders viel.

Ihr Start war in der Woche vor dem Brünig noch ungewiss.
Anderegg: Ich musste aufgrund eines Infekts ein Antibiotikum nehmen und habe effektiv gebangt. Die Fieberschübe haben mir schon etwas Angst gemacht davor, dass ich am Brünig nicht starten kann. Ich war ausser Gefecht gesetzt. Dass mir dieser Erfolg gelungen ist, freut mich umso mehr.

Welche Kranzschwingfeste bestreiten Sie 2018 noch?
Anderegg: Für mich stehen noch das Nordwestschweizer Schwingfest in Basel und das Berner Kantonale in Utzenstorf auf dem Programm. Ich möchte an beiden Kranzfesten noch einmal meine beste Leistung abrufen.

Haben Sie nach dem 100. Kranz überhaupt noch Ziele? Worauf richten Sie nun Ihren Fokus?
Anderegg: Ja natürlich habe ich noch Ziele. Wie bei sämtlichen Spitzenschwingern ist es bei mir nicht anders: Mein Fokus ist schon heute auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug gerichtet. Dort möchte ich meinen vierten eidgenössischen Kranzgewinn realisieren.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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