Schwinger der Woche: Interview Giger

Samuel Giger hat sich auf der Schwägalp die Jahreskrone gesichert. Beim sechsten Start an einem Kranzfest im Jahr 2018 gewann er zum sechsten Mal. Damit gewann er erstmals die SCHLUSSGANG-Wertung und ist gleichzeitig der jüngste Sieger seit Bestehen der Jahrespunkteliste.
Der Schwinger der Woche, Samuel Giger, nach dem Sieg auf der Schwägalp am 19. August. (Foto: Lorenz Reifler)

Samuel Giger, wie haben Sie den Schwägalp-Schwinget mit ein paar Tagen Abstand in Erinnerung?
Samuel Giger: Es war ein schöner Tag für mich. Der Schwägalp-Schwinget ist immer etwas besonderes, vor allem für uns Nordostschweizer. Dass mir der Festsieg gelungen ist, macht mich natürlich sehr glücklich.

Zu Reden gaben die beiden Spitzengänge gegen Joel Wicki und Christian Stucki. Was meinen Sie dazu?
Giger: Es waren zwei sehr intensive Duelle. In beiden Gängen wollte ich mich von der besten Seite präsentieren. Der erste Gang ist an jedem Schwingfest wichtig, darum bin ich froh, dass ich nicht verloren habe. Gegen Christian Stucki im fünften Gang lief es für mich.

Hat Sie Ihre Verletzung noch gestört?
Giger: Nein, die Daumenverletzung habe ich nach meiner Rückkehr ins Sägemehl nicht mehr gespürt.

Mit dem Sieg auf der Schwägalp haben Sie die Jahreswertung gewonnen. Was bedeutet Ihnen dieser Erfolg?
Giger: Ich muss ehrlich sein, ich habe im Vorfeld nie ausgerechnet, was für ein Resultat ich für den Sieg in der SCHLUSSGANG-Wertung benötige. Aber natürlich ist es schön, dass ich nun weiss, dass ich die offizielle Jahrespunkteliste des Eidgenössischen Schwingerverbandes gewonnen habe. Das zeigt, dass ich eine gute Saison hatte, trotz der verletzungsbedingten Pause.

Sie sind aktuell in der Rekrutenschule. Wie lange noch?
Giger: Ich werde noch bis Ende Oktober in der Rekrutenschule weilen. Ich habe diese Variante gewählt, da ich die Möglichkeit bekomme, die LKW-Prüfung zu absolvieren.

Und natürlich noch die obligate Frage nach dem ESAF im nächsten Jahr in Zug. Ist das schon im Kopf?
Giger: Eigentlich nicht. Ich wollte jetzt zuerst die Saison 2018 abschliessen. Jetzt liegt der Fokus auf eine gute Vorbereitung im Winter und dann wird das ESAF sicher irgendwannn zum Thema.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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