Schwinger der Woche: Interview Glarner

Nicht einer der beiden Schwingerkönige Matthias Sempach und Kilian Wenger und auch nicht Vorjahressieger Christian Stucki siegten am Berner Teilverbandsfest in Meiringen. Ausgerechnet vor heimischer Kulisse gelangte Matthias Glarner zu seinen grössten Triumph seiner Karriere.
Matthias Glarner (hinten) im Schlussgangduell gegen den Seeländer Florian Gnägi. (Bild: Andreas Mathys)

Matthias Glarner, welchen Platz nimmt der Sieg vom vergangenen Sonntag in ihrer langen Laufbahn ein?
Matthias Glarner: Mit dem Sieg am Berner Kantonalen in unmittelbarer Nähe meines Geburtsortes, ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe schon Bergfeste und andere Teilverbandsfeste gewonnen aber noch nie das Berner Kantonale. Dies war mein grösster Tag und schönste Erfolg.

Spürten Sie die Begeisterung im Vorfeld auf den Anlass
Glarner: Ich war die ganze Woche beim Aufbau der Arena dabei und erlebte alles hautnah mit. Die Vorfreude auf den Anlass wuchs von Tag zu Tag und am Samstag vor dem Anlass kam das Kribbeln schon auf.

Wie beurteilen Sie Ihren Wettkampf?
Glarner: Ich erwischte einen guten Start und konnte mit Thomas Sempach und Remo Käser zwei starke Gegner bezwingen. Dies hat mir geholfen und so kam ich einen Lauf und konnte auch die Gänge vier und fünf platt gewinnen. Im Schlussgang gegen Florian Gnägi setzte ich in der neunten Minute alles auf eine Karte.

Und das Publikum? Bekamen Sie das auch mit?
Glarner: Selbstverständlich. Das Publikum war grossartig und hat mich durch den Tag getragen. Auch das gesamte OK mit allen Helfern leisteten Einmaliges. Die Haslitaler stellten ein unvergessliches Fest auf die Beine, dafür möchte ich ihnen danken.

Wie geht es für Sie sportlich weiter?
Glarner: Nach meinem Sieg am Berner Kantonalen spürte ich meinen Nacken ein wenig, darum heisst es, mich gut zu erholen. Bereits am 31. Juli steht für mich mit dem Brünig-Schwinget wiederum ein „Heimfest“ an. Dort möchte ich wiederum eine gute Leistung zeigen. 

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Jakob Heer

Redaktion

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