Schwinger der Woche: Interview Gurtner

Pascal Gurtner war ein erfolgreicher Schwinger und konnte sich mit dem Eidgenössischen Kranz auch eine der höchsten Auszeichnungen ergattern. Als Schwinger aktiv ist er nicht mehr, aber dafür ist er auf der Ringermatte ein wesentlicher Bestandteil der Freiämter Ringererfolge.
Pascal Gurtner (links) macht bei den Ringern eine gute Falle. (Foto: Wolfgang Rytz)

Pascal Gurtner, vom Schwingsport sind Sie zurückgetreten. Vermissen Sie das Schwingen?
Pascal Gurtner: Eigentlich nicht. Wenn ich Lust auf Schwingen habe, gehe ich Nationalturnen. Dort ist der Schwingsport ja auch ein Bestandteil. Und Ringen ist ja auch ein Zweikampf.

Ist also ein Comeback als Schwinger ausgeschlossen?
Gurtner: Ja, definitiv. Ein Einsatz an einem Schwingfest von mir im Sägemehlring wird es ganz sicher nicht mehr geben.

Als Ringer sind Sie aber weiterhin von Woche zu Woche in den Herbstmonaten zu bewundern.
Gurtner: Richtig, ich bin jeweils in der NLA-Meisterschaft der Mannschaften für die Freiämter Ringer im Einsatz.

Wie gross ist da der Trainingsaufwand?
Gurtner: Ich schaue, dass ich sicherlich zwei Mal die Woche im Freiamt trainieren kann.

Ihnen und den Freiämtern läuft es rund. Ist der Titel das Ziel?
Gurtner: Es läuft derzeit sicher nicht schlecht. Das erste Ziel war die Qualifikation für das Halbfinale. Das haben wir bereits geschafft. Ab dem Halbfinal ist alles möglich, da können alle Mannschaften den Titel gewinnen.

Haben Sie durch Ihre schwingerische Tätigkeiten Vorteile beim Ringen?
Gurtner: Bei der höchsten Gewichtskategorie haben die Meisten eine Vorgeschichte als Schwinger, daher gibt es dort keinen Vorteil. Der Vorteil war eher jeweils beim Schwingen, wo ich meine Ringer-Fähigkeiten einbringen konnte.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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