Schwinger der Woche: Interview Hasler

Er überraschte mit seinem Sieg am Herbstschwinget in Gelterkinden. Im Interview gibt Jimmy Hasler Auskunft zu seinem Erfolg.
Jimmy Hasler (rechts) in einem Duell gegen Stefan Gasser. (Archivbild: Werner Schaerer)

Jimmy Hasler, wie haben Sie den Einsatz in Gelterkinden erlebt?
Jimmy Hasler: Es war speziell, weil ich seit eineinhalb Jahren erstmals wieder an einem Schwingfest im Einsatz stand. Ich hatte Probleme mit den Unterarmen und startete erst im Sommer wieder mit dem Training. Mein Ziel war es schmerzfrei zu schwingen.

Wann haben Sie gespürt das in Gelterkinden mehr möglich ist?
Hasler: Eigentlich bereits im ersten Gang. Ich konnte Remo Stalder im ersten Zug fast bezwingen. Das zeigte mir, dass es geht. Und von Gang zu Gang wurde es für mich einfacher.

Wussten Sie vor dem Schlussgang um die Ausgangslage?
Hasler: Am Anfang habe ich es nicht so recht realisiert, aber ein Klubkollege hat mich dann auf die Situation hingewiesen. Je länger der Schlussgang dauerte, desto mehr wurde mir bewusst, dass ich nach einer so langen Pause gleich gewinnen kann. Das war natürlich sehr speziell.

Und wie geht es nun weiter? Ist die Verletzung auskuriert?
Hasler: Leider nicht. Ich bin weiter in der Therapie und hoffe, dass ich im Winter trotzdem gut trainieren kann.

Mit welchen Zielen starten Sie in die neue Saison?
Hasler: Wenn alles gut läuft im Winter wäre es natürlich schon ein Ziel am Eidgenössischen Schwingfest in Zug teilnehmen zu können.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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