Schwinger der Woche: Interview Kämpf

Nach seinem starken Auftritt am Hallenschwinget in Thun wurde Bernhard Kämpf zum Schwinger der Woche ernannt. Im Schlussgang bezwang er Christian Stucki. Im Interview der Woche gibt er Auskunft zu seinem Erfolg und mehr.
Bernhard Kämpf (hinten, gegen Yanick Klausner) gewann den Jahresschwinget in der Lachenhalle in Thun. (Foto: Rolf Eicher)

Bernhard Kämpf, wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart?
Bernhard Kämpf: Ich bin natürlich sehr zufrieden, vor allem weil ich meinen Heimanlass in Thun erstmals gewinnen konnte. Und dann noch im Schlussgang gegen Christian Stucki.

Wie sind Sie in den Gang gegen Stucki gegangen?
Kämpf: Ich wusste genau, wie ich mit ihm schwingen muss, damit ich nicht verliere. Ich habe aber auch gewusst, dass ich meine Chancen suchen muss und das die auch kommen. Das es geklappt hat, ist natürlich toll.

Das tönt einfach.
Kämpf: Einfach war es natürlich nicht. Aber ich wollte etwas risikieren und schliesslich hat der Kniestich zum Erfolg geführt.

Wie wichtig ist ein Sieg an einem solchen Fest?
Kämpf: Wie gesagt, ist es schön den Heimanlass zu gewinnen und zugleich den Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Zudem gibt es ein gutes Gefühl für die Kranzfestsaison.

Wie haben Sie sich auf die Saison vorbereitet?
Kämpf: Ich war im Sportler-WK in Magglingen und das hat mir sehr geholfen. Zudem konnte ich beschwerdefrei trainieren.

Was erwarten Sie von der Saison 2017?
Kämpf: Ich möchte dort anschliessen, wo ich letztes Jahr aufgehört habe. Das Fernziel ist bestimmt der Unspunnen-Schwinget, aber auch alle anderen Feste haben in meiner Planung ihre Wichtigkeit.

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