Schwinger der Woche: Interview Laimbacher

Der aktuelle Schwinger der Woche heisst Philipp Laimbacher. Im Interview der Woche erklärt der Schwyzer, wieso er sich auf die kommenden Schwingfeste freut und wieso er überhaupt entschied, seine Schwinger-Laufbahn trotz Knieoperation fortzusetzen.
Auch gegen Reto Nötzli fand Philipp Laimbacher (rechts) bei seinem Sieg in Muotathal ein Siegesrezept. (Foto: Walter Röllin)

Philipp Laimbacher, sechs Siege in Muotathal. Viel zu diskutieren gibt es da nicht, oder?
Philipp Laimbacher: Natürlich bin ich sehr zufrieden mit dem Resultat. Es ist immer schwierig einzuschätzen, wie einem das erste Schwingfest der Saison gelingt. Ich kenne diese Situation mittlerweile. Jedes Jahr sieht man erst nach dem Wettkampf wo man steht.

Haben Sie mit dem Sieg gerechnet?
Laimbacher: Manchmal gelingt es so, ein anderes mal wieder nicht. Ich war selber gespannt, wie mir der Einstieg gelingt. Ich denke mit diesem Notenblatt darf ich sehr zufrieden sein. Es gibt mir natürlich auch ein gutes Signal für den weiteren Saisonverlauf.

Wann sind Sie nach Ihrer Operation wieder eingestiegen ins Training?
Laimbacher: Mitte November wurde die Operation am Knie durchgeführt. Im Januar startete ich wieder das Training, auch im Sägemehl. Diese Vorbereitungszeit war wichtig, damit das Vertrauen zurückkommt.

Wo sind Sie als nächstes zu bestaunen?
Laimbacher: Am Ostermontag möchte ich den Frühjahrsschwinget in Ibach bestreiten, dies ist ja der Anlass meines Schwingerverbandes am Mythen. Danach ist die Saison eigentlich bereits geplant. Je nachdem kann es noch zu spontanen Starts kommen oder in der Agenda Verschiebungen geben. Ich schaue von Fest zu Fest.

Welche Feste in der Saison 2017 reizen Sie besonders?
Laimbacher: Speziell freue ich mich auf die Auftritte am Urner Kantonalfest und am Südwestschweizer. An diesen beiden Anlässen war ich bisher erst einmal und zudem feiern die Urner ja noch Jubiläum. Grundsätzlich hat aber jedes Schwingfest seinen Reiz. Und auch den Saisonhöhepunkt in Interlaken (Unspunnen-Schwinget) habe ich natürlich bereits im Kopf.

Was hat Sie dazu bewogen weiterzuschwingen? War es der 100. Kranz?
Laimbacher: Zum 100. Kranz fehlen mir noch acht Exemplare. Natürlich ist es ein Ziel diese Marke zu erreichen, aber im Moment stehen bei mir die Freude und der Spass am Schwingsport im Vordergrund. Solange dies so ist, werde ich auch weiterschwingen.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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