Schwinger der Woche: Interview Marco Nägeli

Die Nordostschweizer haben das Schwinger-Fussballturnier in Plaffeien auf überzeugende Art gewonnen. Der SCHLUSSGANG kürte den dreifachen Torschützen Marco Nägeli zum Schwinger der Woche.
Marco Nägeli (weiss/rotes Trikot) im Kopfballduell mit Michael Pellet. (Bild: Jakob Heer)

Marco Nägeli, ein starker Auftritt von Ihnen im NOS-Team am runden Leder. Haben Sie früher in einem Fussballclub gespielt?
Marco Nägeli: Nein, ich war nicht in einem FC tätig. 2013 bin ich via Markus Spörri (Technischer Leiter des Zürcher Kantonalen Schwingerverbandes) in Döttingen zum Fussballteam des NOS-Verbandes gekommen.

Welche Bedeutung hat das Fussballturnier bei den Schwingern?
Nägeli: Wenn man sich sonst das ganze Jahr stets im Sägemehl gegenübersteht, ist dies eine willkommene Abwechslung zum Saisonausklang. Der Spass und das gegenseitige Kennenlernen von Spielern aus den anderen Teilverbänden steht klar im Vordergrund.

Die Nordostschweizer wirkten in Plaffeien entschlossen, um zu gewinnen.
Nägeli: Nach einer längeren Durststrecke konnten wir das Turnier endlich wieder einmal zu unseren Gunsten entscheiden. Wir spielten bereits im letzten Jahr in Netstal ein gutes Turnier, mussten den Sieg im Final jedoch dem Gegner überlassen.

Sie gehören einer Trainingsgruppe an, der unter anderem Armon Orlik, Roger Rychen, Samir Leuppi oder Tobias Riget angehören. Wie ist die entstanden?
Nägeli: Diese entstand bezeichnenderweise im Anschluss an das Fussballturnier 2013. Das Spezielle daran ist sicherlich, dass wir aus völlig verschiedenen Kantonen kommen. Armon Orlik (Graubünden), Tobias Riget (St. Gallen), Roger Rychen und Peter Horner (Glarus) oder Andreas Gwerder, Samir Leuppi und ich aus dem Kanton Zürich bilden ein Team, dass hauptsächlich im Winter Trainingseinheiten miteinander absolviert.  

Mit Armon Orlik haben Sie einen idealen Trainingspartner
Nägeli: Ich hoffe, er profitiert auch von uns (schmunzelt). Natürlich ist es schön, einen solchen Trainingskameraden zu haben und von einem solch namhaften Athleten zu lernen. Ich bin der Meinung, wir profitieren und lernen alle voneinander.

Wie beurteilen Sie die Saison 2016 im Sägemehl?
Nägeli: Ich fühlte mich im Frühling gut, doch dann kam der Geren-Schwinget, wo ich mich beim Einlaufen verletzte. Ich habe mir ein Band angerissen und musste sechs Wochen pausieren. Ohne die Verletzung wäre sicherlich mehr drinnen gelegen. In Siebnen konnte ich die Saison mit einen gelungenen Auftritt abschliessen.

Haben Sie sich bereits Ziele für die kommende Saison gesetzt?
Nägeli: Ein Ziel ist sicherlich der NOS-Kranz an unserem Teilverbandsfest in Davos. Der Teilverbandskranz fehlt mir noch. Wichtig ist, über den Winter gut zu trainieren. Bleibe ich von Verletzungen verschont, ist vieles möglich.    

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Jakob Heer

Redaktion

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