Schwinger der Woche: Interview Orlik

Armon Orlik wurde zum Schwinger der Woche ernannt. Der Bündner Sennenschwinger gewann am vergangenen Wochenende am Frühjahrsschwinget in Seewis ein weiteres Schwingfest. Im Interview gibt er Auskunft zu seiner Situation.
Armon Orlik ist der aktuelle Schwinger der Woche. (Foto: Archiv www.schlussgang.ch)

Armon Orlik, rechneten Sie am Morgen damit, dass Sie in Seewis Ihren dritten Sieg in der noch jungen Saison einfahren könnten?
Armon Orlik: Ich habe vielleicht nicht gerade damit gerechnet, aber die Erwartung um den Sieg mitschwingen zu können, war sicher da. Die Erwartungen beim eigenen Verbandsschwinget gut zu sein sind natürlich zusätzlich nochmal grösser. Viele Klubmitglieder waren im Einsatz um ein gelungenes Fest durchzuführen.

Sie haben in Seewis als einziger Schwinger sechs Siege eingefahren. Viel zu diskutieren gibt es da nicht, oder?
Orlik: Es gibt immer wieder heikle Situationen in denen man knapp einer Niederlage entflieht und danach doch noch gewinnt. Wichtig ist für mich, dass ich jeden Kampf mit voller Konzentration angehe. Das vermindert ausserdem das Verletzungsrisiko.

Wie beurteilen Sie Ihren Wettkampf in Seewis?
Orlik: Es war ein guter Wettkampf. Am Morgen hatte ich noch Probleme effizient und zielorientiert zu schwingen. Am Nachmittag konnte ich mich aber verbessern und im Schlussgang meine beste Leistung abrufen.

Was bedeuten Ihnen die jüngsten Festsiege in Zürich und Trübbach?
Orlik: Es sind schöne Erfolge. Ich bin dort angetreten um den Lauf, den ich seit dem Eidgenössischen habe, mitzunehmen. Es war mir auch wichtig, dass ich nicht nur im Schwingkeller trainiere und an der Technik feile, sondern dass ich das Gelernte auch anwenden konnte.

Welche Feste in der Saison 2017 reizen Sie besonders?
Orlik: Das NOS in Davos, der Brünig und das Berner Kantonale reizen mich sehr. Am wichtigsten ist dieses Jahr aber das Unspunnenfest. Dort will ich versuchen meine Bestleistung abrufen zu können.

Iris Oberholzer

Redaktion

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