Schwinger der Woche: Interview Orlik

Curdin Orlik zeigte sich in der Saison 2017 von einer schwingerisch neuen, angriffigen Seite: sechs Kränze, davon 1 Kranzfestsieg und der Unspunnen-Schlussgang war die Ausbeute.
Müde und gezeichnet, aber glücklich nach dem harten Unspunnen-Tag: Curdin Orlik war die Figur neben dem späteren Festsieger. (Bild: Rolf Eicher)

Curdin Orlik, am Unspunnen-Schwinget standen Sie im Schlussgang. Grund genug, Sie nach einem schwingfreien Wochenende als Schwinger der Woche nachzunominieren.
Curdin Orlik: Vielen herzlichen Dank, ich freue mich sehr darüber. Es war ein toller und unvergesslicher Moment, an so einem wichtigen Schwingfest im Schlussgang zu stehen. Ich bin riesig stolz auf meinen Erfolg.

Was hat Sie am Meisten gefreut?
Orlik: Die Anteilnahme von Familie, Freunden und Schwingkollegen nach dem Fest war überwältigend. Es kamen unheimlich schöne Reaktionen. Vor allem der wunderbare Empfang in Kandersteg, an dem auch Schwingkollegen teilnahmen, wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

Wann sehen wir Sie das nächste Mal schwingen?
Orlik: Schwingen werde ich morgen Sonntag am Chemihütte-Schwinget in Aeschiried.

Wie verbringen Sie die Herbst- und Wintermonate?
Orlik: Momentan oberste Priorität hat mein Agronomie-Studiumabschluss. Ich bin an der Bachelor-Arbeit. Rein schwingerisch ist diese Saison alles tipptopp aufgegangen, ich werde also wie gehabt weitertrainieren und muss keine grösseren Veränderungen vornehmen.

Verraten Sie uns Ihre Ziele für Ihre weitere Schwingerkarriere?
Orlik: In jedem Gang das Beste geben.

 
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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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