Schwinger der Woche: Interview Räbmatter

Wie gewohnt wird am Samstag das Interview zum Schwinger der Woche aufgeschaltet. In dieser Woche wurde mit Patrick Räbmatter ein Schwinger bestummen, der nach einer Verletzung auf die Schwingplätze zurückkehrte.
Patrick Räbmatter (oben, gegen Samuel Schmid) bei seinem Comeback am Homberg-Schwinget ob Reinach. (Foto: Wolfgang Rytz)

Patrick Räbmatter, wie beurteilen Sie ihren ersten Auftritt nach der Verletzung?
Patrick Räbmatter: Zufriedenstellend würde ich mal sagen. Der gute Start im ersten Gang hat geholfen.

Was führte zur Verletzungspause?
Räbmatter: Die Bizeps-Sehne im Oberarm war entzüdnet und zusätzlich war Wasser drin.

Wie gross war der Schmerz nicht schwingen zu können?
Räbmatter: Vier Schwingfeste habe ich verpasst. Bis und mit Stoos war es eine gute Saison, darum hat es geschmerzt. Jetzt habe ich den Schmerz aber verarbeiten können. Es muss ja schliesslich weitergehen.

Bereits in zwei Wochen ist der Saisonhöhepunkt. Was sind die Ziele beim Unspunnen-Schwinget?
Räbmatter: Vor Verletzung war das Ziel vier Siege zu feiern. Das hat sich jetzt revidiert und ich möchte meine bestmögliche Leistung abrufen. Zu was dies reicht, werden wir dann sehen. Ich bin froh, dass die Verletzung verheilt ist. Ein Startverzicht war nie ein Thema, da ich 2014 schon am Kilchberger Schwinget nicht antreten konnte. Darum will ich den Unspunnen-Schwinget als Teilnehmer geniessen.

Wie werden Sie die kommenden zwei Wochen nutzen, um optimal vorbereitet antreten zu können?
Räbmatter: Sicher möglichst viel Schwingen und noch ein wenig Krafttraining betreiben. Ich muss wieder in Rhythmus kommen, soweit es möglich ist.

Wie bilanzieren Sie insgesamt die erste Saison als Eidgenosse?
Räbmatter: Die Schwingfeste sind für mich gleich geblieben, aber natürlich steigt der Grad am Interesse meiner Person. Man ist halt mehr der Gejagte als vorher. Sonst hat sich aus meiner Sicht nichts geändert hat.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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