Schwinger der Woche: Interview Roch

Der 24-jährige Vincent Roch gewann in Colombier den zweiten schwingerischen Anlass in der Romandie. Er startete zwar mit einer Niederlage in den Tag, blieb danach aber siegreich. Der aktuelle Schwinger der Woche stellte sich dem Interview.
Vincent Roch gewann den Hallenschwinget in Colombier. (Bild: David Waser)

Vincent Roch, wie sind Sie zufrieden mit dem Saisonstart?
Vincent Roch:  Vor den ersten Schwingfesten weiss ich nie wirklich, ob ich in einer guten Form bin, und Colombier war mein erstes Schwingfest der Saison. Hier habe ich ohne Druck geschwungen, wie im Training, und habe trotzdem gewonnen. Ich habe bemerkt, dass gewisse Details noch korrigiert werden müssen, aber insgesamt bin ich zufrieden.

Wie hilft ein Sieg an einem Regionalfest für den weiteren Verlauf der Saison?
Roch:  Obwohl einige gute Schwinger nicht da waren, und einige andere sich verletzt haben, ein Festsieg ist immer gut für das Selbstvertrauen.

Wie haben Sie im Winter trainiert?
Roch: Letzte Saison war ziemlich schwierig, weil ich nicht genug trainieren konnte wegen meiner Rekrutenschule. Während dieses Winters hatte ich Zeit, um besser zu trainieren und fühle mich gut, technisch und physisch.

Wie ist das Gefühl und wie sind die Ziele für die Saison 2018?
Roch: 2018 habe ich kein grosses Ziel. Vor allem will ich mich für die Saison 2019 vorbereiten und feststellen, was ich noch während dem nächsten Winter verbessern muss.

Welches ist aus persönlicher Sicht der wichtigste Anlass 2018?
Roch: Das Südwestschweizer Schwingfest ist für mich der grösste Anlass der Saison. Ich weiss noch nicht, ob ich für ein Bergschwingfest selektionniert bin, aber es wäre auch interessant, an einem Bergschwingfest ein gutes Ergebnis zu erzielen.
 

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