Schwinger der Woche: Interview Schuler

Christian Schuler hatte einen starken Spätsommer mit guten Resultaten. Seiner Favoritenrolle am Heimschwinget in Einsiedeln wurde er vollauf gerecht und verdiente sich die Ernennung zum Schwinger der Woche. Im Interview gibt er Auskunft.
Christian Schuler (oben) gewann den Chilbischwinget Einsiedeln mit sechs Siegen überlegen. (Foto: Werner Schönbächler)

Christian Schuler, wie haben Sie den Chilbischwinget erlebt?
Christian Schuler: Der Start an diesem Anlass ist für mich jeweils eine Ehrensache. Der Chilbischwinget hat eine spezielle Bedeutung, weil mein Bezug zu Einsiedeln gross ist. Und zudem ist es auch das Fest meines eigenen Klubs. 

Wie haben Sie die Saison neben dem 9. Sieg am Chilbischwinget erlebt?
Schuler: Ich bin sehr zufrieden, da ich im letzten Jahr eine schwere Verletzung erlitt. Aber ich konnte glücklicherweise früh wieder schwingen und fühlte mich im Frühling sehr gut.

Bis zur erneuten Verletzung ...
Schuler: Genau. Der Kranzfeststart am Schwyzer war etwas harzig und danach verletzte ich mich erneut. Mit nur einem Training ging ich schliesslich an den Stoos-Schwinget und gab das erneute Comeback.

Je länger die Saison dauerte desto stärker wurden Sie. Täuscht der Eindruck?
Schuler: Der Sieg am Innerschweizer Schwingfest hat sehr gut getan. Es ist toll, dass ich dieses Fest zum zweiten Mal als Sieger abschliessen konnte. Die weiteren guten Resultaten haben mir vor allem gezeigt, dass ich mithalten kann. Das ist ein gutes Gefühl im Hinblick auf die kommende Saison.

Auf dem Brünig wurde Ihnen der Schlussgang verwehrt. Sie haben das sportlich genommen, auch heute noch?
Schuler: Ich habe es akzeptiert und für mich passt die Entscheidung von der Brünig-Einteilung auch, vor allem weil bei Möglichkeit zwei verschiedene Verbände im Schlussgang berücksichtigt werden sollen. Ich erwarte aber aus Innerschweizer Sicht auch, dass in der gleichen Situation mit umgekehrter Konstellation zu Gunsten von uns entschieden wird.

Blicken wir voraus. Was haben Sie 2019 vor?
Schuler: Ich freue mich in erster Linie auf eine interessante Saison. Durch die Vermischung der 80er-Jahrgänge und der jungen Garde mit hohen 90er-Jahrgängen hat sich eine coole Konstellation entwickelt. Mein persönliches Ziel ist es vorne mitzuschwingen und an jedem Fest mein Bestes zu geben.

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