Schwinger der Woche: Interview Stucki

Der Unspunnen-Sieger hat das Wort. Christian Stucki gewann den Saisonhöhepunkt und wurde logischerweise zum Schwinger der Woche ernannt. Nachfolgend das Interview mit ihm, aufgenommen direkt nach dem Schlussgang in Interlaken.
Christian Stucki (links, gegen Sven Schurtenberger) erfüllte sich den Traum vom Unspunnen-Sieg. (Foto: Rolf Eicher)

Christian Stucki, nach dem Schlussgang wirkten Sie ziemlich platt.
Christian Stucki: Nach dem 15-minütigen Gang gegen Curdin Orlik war ich tatsächlich platt. Curdin schenkte mir nichts und zeigte heute einen sehr guten Wettkampf.

Was auffiel, Sie gingen heute sehr zielstrebig und offensiv ans Werk.
Stucki: Meine Taktik war schon die ganze Saison, angriffiger ans Werk zu gehen. Das ist übers Jahr gesehen ziemlich gut ausgegangen. 

Wie beurteilen Sie den Unspunnen-Wettkampf?
Stucki: Der erste Gang ist immer wichtig, mir gelang ein optimaler Start, was ich in die weiteren Gänge hinein mitnehmen konnte. Am Nachmittag lief es dann ein bissschen harziger.

Sie galten als Topfavorit und wurden Ihrer Rolle gerecht. Wie haben Sie die letzten Tage vor dem Fest verbracht?
Stucki: Ich habe mich zurückgezogen und bin dem Medienrummel so gut wie möglich ausgewichen. Zeitungen habe ich nicht mehr gelesen. Meine Frau hat zudem den SCHLUSSGANG versteckt.

Welchen Stellenwert hat dieser Sieg für Sie?
Stucki: Er kommt auf eine Stufe mit dem Kilchberger-Triumph vor neun Jahren. Auch gelang es mir, den missratenen Auftritt von 2011 auszumerzen.

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