Schwinger der Woche: Inti Aeschbacher

Der 25-jährige Berner Matthias Aeschbacher war in der Saison 2017 der erfolgreichste aller Kranzsammler. Insgesamt zehn Mal holte er sich den Eichenlaub.
Auch auf der Schwägalp sicherte sich Matthias Aeschbacher (vorne, gegen Samuel Giger) den Kranz. (Bild: Rolf Eicher)

Matthias Aeschbacher, herzlichen Glückwunsch zum Bräutigam, äh, Schwinger der Woche. Sie haben diese Woche nicht nur geheiratet, sondern 2017 auch am meisten Kränze gesammelt und sich damit diesen Titel verdient. Ein Glücksjahr…
Matthias Aeschbacher: Vielen Dank, ja, ich bin im Prinzip sehr zufrieden. Es fehlte aber aus meiner Sicht das Tüpfelchen auf dem i.

Und das wäre?
Aeschbacher: Zwar habe ich das Freiburger Kantonalschwingfest für mich entschieden, gerne hätte ich aber im Kanton Bern gewonnen.

Was machen Sie jetzt, wo die Saison vorbei ist?
Aeschbacher: Zurzeit trainiere ich nicht, ich bin in Sursee an der Vorarbeiterschule. Ich bin gelernter Maurer und möchte mich zum Polier weiterbilden. Danach gehe ich in die Ferien. Und Mitte November fange ich dann wieder mit trainieren an.

Was sind Ihre Ziele für 2018?
Aeschbacher: Ich hoffe, 2018 ein Teilverbandsfest machen zu können. Und ich will auf den Stoos - das ist der einzige Bergkranz, der mir noch fehlt.

Verraten Sie den SCHLUSSGANG-Lesern Ihr geheimes grösstes Ziel?
Aeschbacher: Einmal im Leben möchte ich das Berner Kantonale gewinnen. Seit 1966 hat kein Emmentaler das Fest gewonnen. Ich will das Erbe von Paul Eggimann antreten können und ein Denkmal setzen.
 

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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