Schwinger der Woche: Inti Fassbind

Das Innerschweizer Fussballteam setzte sich im Finalspiel am 26. Schwinger- Fussballturnier in Giswil dank einem Erfolg im Elfmeterschiessen gegen den Nordwestschweizer Verband durch. Entscheidenden Anteil am Erfolg der Innerschweizer hatte mit drei Treffern René Fassbind vom Schwingerverband am Rigi.
Det Innerschweizer René Fassbind (links) im Duell gegen den Nordostschweizer Tobias Riget. (Archivbild: Werner Schaerer)

René Fassbind, ein Sieg mit dem Team ISV abseits des Sägemehls. Was bedeutet Ihnen das?
René Fassbind: Beim Schwinger- Fussballturnier steht nach einer langen Saison im Kurzholz jeweils ganz eindeutig die Kameradschaft und der Spass im Vordergrund. Natürlich freue ich mich, dass ich mit meinen drei Toren zum Erfolg des Innerschweizer Teams beitragen konnte.

Haben Sie eine besondere Beziehung zum runden Leder?
Fassbind: Ich habe in den jungen Jahren beim FC Goldau Fussball gespielt (wie beim Klubkamerad Beat Kennel übrigens auch). Mit Schwingen habe ich erst im Alter von 18 Jahren begonnen. Anmerkung der Redaktion: René Fassbind ist der Sohn des zweifachen Eidgenossen Anton Fassbind.

Mit drei Toren wurden sie in Giswil Torschützenkönig. Im Elfmeterschiessen im Finalspiel gegen die Nordwestschweizer sah man Sie aber nicht.
Fassbind: Elfmeterschiessen ist nicht meine Stärke. Darum lies ich hier Anderen den Vortritt

Wie beurteilen Sie Ihre Saison 2017 im Sägemehl?
Fassbind: Durchzogen. Mir gelang am Urner Jubiläumsschwingfest der Kranz, daneben machten mir aber Verletzungen einen Strich durch die Rechnung. Erst war es der Fuss, später die Rippen. So musste ich nach dem Innerschweizerischen eine längere Wettkampfpause einlegen und kehrte erst auf dem Allweg wieder ins Sägemehl zurück.

Auffallend ist, Sie haben noch gar keinen Schwyzer Kranz.
Fassbind: Richtig. Heuer am eigenen Kantonalen praktisch vor der Haustüre in Arth lief es mir überhaupt nicht (Rang 15k). In meinem Palmarès befinden sich je ein Zuger und Urner Kranz. Am Schwyzer nehme ich 2018 in Sattel einen neuen Anlauf. Im Vordergrund steht für mich die Freude am Schwingsport.  

 

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Jakob Heer

Redaktion

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