Schwinger der Woche: Inti Nötzli

Mit einem Sieg von Reto Nötzli ging die Freiluftsaison im schwyzerischen Unteriberg zu Ende. Der Höfner bezwang im Schlussgang den Einsiedler Christian Lagler.
Reto Nötzli (oben) besiegte im Schlussgang Nichtkranzer Christian Lagler zu Beginn der dritten Minute mit Kurz. (Bild: Walter Röllin)

Reto Nötzli, mit welchen Zielen reisten Sie nach Unteriberg?
Reto Nötzli: Mit Betracht auf die Teilnehmerliste mit zwei Eidgenossen am Start setzte ich mir die Schlussgangteilnahme zum Ziel.

Nach dem Startgang sah es wenig danach aus.
Nötzli: Im Startduell gegen Alex Schuler setzte es einen Dämpfer ab, ihm es gelang es, mich auszukontern. Das war kein optimaler Beginn, ich wusste nun, dass es eng wird für den Schlussgangeinzug. Trotzdem habe ich weiterhin am meine Chance geglaubt.

Duelle gegen Alex Schuler waren für Sie nichts Neues?
Nötzli: Nein, wir trainieren ab und zu miteinander und kennen uns gut. Die beiden Schwingklubs Einsiedeln und March/Höfe sind ja angrenzend. Ich habe gegen ihn schon gewonnen, gestellt, aber auch schon verloren.

Wieso haben Sie sich im Herbst, wo die meisten Spitzenschwinger ihre Saison schon abgeschlossen haben, noch für einen Start in Siebnen und Unteriberg entschieden?
Nötzli: Siebnen ist mein Heimfest, das mein Schwingklub (March/Höfe) organisiert. Da traditionell die Einsiedler in starker Vertretung nach Siebnen kommen, erachtete ich es als Pflicht, dass ich heuer auch wieder einmal ihnen in Unteriberg die Ehre erweise.

Und ihnen gelang eine Premiere.
Nötzli: Richtig, es war mein erster Sieg in Unteriberg, nachdem 2014 mein älterer Bruder Bruno den Sieg beim Freiluftabschluss davontrug. Zugleich war es mein erster regionaler Festsieg 2017.

Wobei, einmal standen Sie heuer schon ganz oben.
Nötzli: Ja als Gast belegte ich am Südwestschweizer Teilverbandsfest in Kerzers Rang 1b. Das Südwestschweizerische und der Unspunnen-Schwingen mit Rang 5b waren sicherlich die Highlights der Saison 2017.

Stehen nun Ferien an?
Nötzli: Geplant ist nichts, eventuell gönne ich mir kurzfristig noch ein paar Tage Erholung.  

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Jakob Heer

Redaktion

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