Schwinger der Woche: Inti Orlik

Nach seinem starken Auftritt am Glarner-Bündner Schwingertag wurde Armon Orlik verdientermassen zum Schwinger der Woche ernannt. Der Bündner feiert genau heute, 26. Mai, seinen 23. Geburtstag.
Armon Orlik (oben, gegen Daniel Arnold) gewann in Schwanden zum zweiten Mal nach 2016 das Glarner-Bündner. (Bild: Anja Bernhard)

Armon Orlik, Armon Orlik, sind Sie mit Ihrer Tagesleistung am Glarner-Bündner vollauf zufrieden?
Armon Orlik: Was ich mir vornahm, ist sich aufgegangen. Ich wollte vom ersten Gang an vielseitig schwingen.

Noch in Hausen mussten Sie sich mit dem Ehrenplatz abfinden. Reissten Sie deswegen besonders angespannt ins Glarnerland?
Orlik: Am Zürcher Kantonalen reichte es knapp nicht zum Sieg. Das war sicherlich ein Ansporn es am nächstfolgenden Kantonalen noch besser zu machen.

Welches war Ihr strengster Gang am Pfingstmontag?
Orlik: Jeder Gang muss erst geschwungen werden und braucht seine Kraft. Ich konnte aus jedem Gang etwas herausnehmen.

Einzig gegen Samir Leuppi reichte es zu keinem Resultat.
Orlik: Mir war nach dem Ausschwingen bewusst, mit einem Gestellten und der Note neun stehe ich im Schlussgang. Entsprechend ging ich diesen Gang an. Hätte sich eine Chance für mich ergeben, hätte ich versucht, sie zu nutzen.

Ihr Gegner in der Endausmarchung, Domenic Schneider, gehörte zu den auffälligsten Mannen in Schwanden.
Orlik: Domenic zeigte den ganzen Tag einen starken Auftritt und besiegte drei Eidgenossen. Ich wusste, für mich wird dies kein einfaches Unterfangen. Glücklicherweise konnte ich ihn früh schon mit Kurz zu Boden bringen.

Was sind für Sie die weiteren Highlights der Saison 2018?
Orlik: Sicherlich das Jubiläumsschwingfest in Herisau (125 Jahre Nordostschweizer Schwingerverband). Aber auch das Nordwestschweizer Teilverbandsfest im August in Basel, wo ich als Gast eingeladen bin und im gleichen Monat das eigene Bergfest auf der Schwägalp.

 

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Die Schenker Storen gratulieren Armon Orlik zum Sieg
am Glarner-Bündner und zur Wahl zum Schwinger der
Woche unter www.schlussgang.ch!

Im Artikel erwähnt: 

Jakob Heer

Redaktion

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