Schwinger der Woche: Toni Kurmann

Mit dem Innerschweizer Nachwuchsschwingfest in Andermatt wurde auch beim Nachwuchs der Reigen der Teilverbandsfeste abgeschlossen. In der Urner Bergwelt jubelten je zwei Mal die Luzerner und Schwyzer. Der Sieger des obersten Jahrganges, Toni Kurmann, wurde zum Schwinger der Woche erkoren.
Toni Kurmann auf den Schultern seiner Klubkameraden, Schlussganggegner Luca Heiniger (links) und Joel Ambühl.

Die beiden Luzerner Toni Kurmann (Hergiswil b. Willisau) und Ronny Schöpfer (Wiggen) sowie die beiden Schwyzer Klubkameraden Michael Gwerder( Brunnen) und Severin Steiner (Ibach) setzten sich beim 15. Innerschweizer Nachwuchsschwingertag im kühlen Andermatt durch. Während Severin Steiner beim Jahrgang 2001 erstmals startberechtigt war, wiederholte sein Klubkamerad vom Schwingerverband am Mythen, Michael Gwerder, seinen Sieg aus dem Vorjahr in Baar.

Premiere für Ronny Schöpfer
Obwohl schon zum dritten Mal startberechtigt, für Ronny Schöpfer bedeutete der Sieg im Urnerland eine Premiere. Der Entlebucher hat nun alle drei wichtigen Jungschwinger Anlässe, (Luzerner Kantonales, Innerschweizer- und Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag) mindestens einmal gewonnen. Am Eidgenösssischen siegte Schöpfer 2015 in Aarburg beim Jahrgang 1999 gemeinsam mit dem Berner Peter Beer. 

Wie Gwerder beim Jahrgang 2000 wiederholte auch Toni Kurmann seinen Sieg aus dem Vorjahr. In Baar besiegte er Klubkamerad Joel Ambühl. Da Kurmann auch bei seiner ersten Teilnahme beim „Heimspiel“ 2013 in Willisau siegte, bedeutete dies für den Wiggertaler bereits den dritten Triumph am Innerschweizer Nachwuchsschwingertag.

Chance in Escholzmatt nicht gepackt
Kurmann dominierte den Anlass in Andermatt und gewann alle sechs Gänge. Im fünften Gang bezwang er mit Joel Ambühl einen Kranzschwinger aus demselben Schwingklub, der am Eidgenössischen teilnehmen darf. „Während ich meine Chance am Luzerner Kantonalen in Escholzmatt durch einen Gestellten im fünften Gang vergab, nutzte Joel seine Chance und hat sich die Teilnahme verdient. Ich hoffe nun, 2017 in Malters Versäumtes nachzuholen“, blickt Kurmann bereits dem nächsten Luzerner Kantonalen entgegen.

Vielversprechendes Trio
Im Schlussgang traf Kurmann mit Luca Heiniger nochmals auf einen Klubkameraden. Auch dieses Duell entschied Kurmann mit Übersprung zu seinen Gunsten. „Im Sägemehl sind wir Gegner, ansonsten aber gute Kameraden. Wir unternehmen auch in der Freizeit viel miteinander“, gab der Sieger aus dem Luzerner Hinterland weiter zu Protokoll. Erst vor wenigen Wochen war mit Alain Müller eine langjährige Stütze des Schwingklub Wiggertal zurückgetreten. Im Trio Joel Ambühl, Luca Heiniger und Toni Kurmann (alle Jahrgang 1998) wächst nun eine neue vielversprechende Generation heran.

Aufgrund des Eidgenössischen Schwingfests folgt ausnahmsweise ende Woche kein Interview mit dem Schwinger der Woche.

Jakob Heer

Redaktion

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