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Anforderungen für Einlass bekannt

Maximal 600 Zuschauer und Schwinger dürfen am Sonntag, 6. Juni, am Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg vor Ort sein. Das OK hat mit intensiven Vorbereitungsarbeiten die Richtlinien für den Einlass aufs Wettkampfgelände festgelegt.
Am Sonntag im Einsatz, der Schwingerbrunnen vom Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg. (Foto: Pascale Alpiger)

Da hat sich das Hoffen, Bangen, Warten und Ruhe bewahren definitiv gelohnt. Das Organisationskomitee vom Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg darf nach langer Zeit der Vorbereitung am Sonntag, 6. Juni, erstmals seit August 2019 (ESAF Zug) ein Kranzfest durchführen. Unter der Leitung von OK-Präsident Erich Renfer hat man die letzten Hürden am 27. Mai genommen und vom Kanton Aargau die Berechtigung erhalten, als einer der fünf in jedem Kanton im Monat Juni möglichen Pilot-Events zu fungieren.

10 Mal weniger Personen
Ursprünglich erwarteten die Lenzburger zum Kantonalfest im Jahr des 100. Geburtstages des organisierenden Schwingklubs Lenzburg gegen 6000 Zuschauer zum Wettkampf. Corona hat die Planungen schon frühzeitig begraben. Dank dem Beharren der Entscheidungsträger ist nun aber doch noch möglich geworden Kränze abzugeben. Der Rahmen ist mit einer stark begrenzten Anzahl Zuschauer zwar rund 10 Mal kleiner als erhofft, doch trotzdem wird die ganze Schwingerschweiz nach Lenzburg schauen. Und dank dem Live-Ticker auf der Schwinger-App vom SCHLUSSGANG sowie der TV-Liveübertragung von Tele M1 können auch alle, die nicht in Lenzburg weilen können, das erste Kranzfest seit 20 Monaten miterleben.

Kein öffentlicher Vorverkauf
In der Bewilligung für die Durchführung des Anlasses ist gemäss Martin Buchmann, dem Präsidenten des Schwingklubs Lenzburg, vermerkt, dass Schwinger und Zuschauer zusammen die Zahl von 600 Personen nicht überschreiten dürfen. "Wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder teilnehmende Schwinger drei Tickets vergeben kann", sagt Buchmann und ergänzt: "Die entsprechenden Personen müssen allerdings vor dem Anlass gemeldet werden. Wer nicht auf der Liste steht, erhält keinen Einlass." Einen öffentlichen Vorverkauf konnten die Gastgeber aufgrund dieser Entscheidung nicht vornehmen.

Zusätzlich zu den Zuschauern und Schwingern werden auch noch zahlreiche Funktionäre, Kampfrichter, Helfer und Medienschaffende vor Ort sein.

Vier Wege führen ins Gelände
Wer einmal auf einer solchen Liste vermerkt ist, muss für den Einlass ins Wettkampfgelände aber noch zusätzlich eine Hürde überstehen. "Grundsätzlich gibt es vier Möglichkeiten um auf den Platz zu kommen", erklärt Martin Buchmann:

  1. Vollständige Impfung (mit entsprechenden offiziellen Dokumenten)
  2. Coronagenesen (Ärztliches Attest, welches nicht älter als 6 Monate ist)
  3. Vorweisen eines PCR- oder Antigentestes, welcher nicht älter als 24 Stunden ist
  4. Selbsttest vor Ort unter Aufsicht

Schwingerkönig am Start
Bisher haben sich gegen 90 Schwinger im Starterfeld eingeschrieben, darunter auch sechs Eidgenossen. Speziell zu erwähnen ist, dass Christian Stucki als Gästeschwinger mit dabei sein wird. Für den Schwingerkönig von 2019 ist es das erste Schwingfest seit seinem Triumph in Zug. Das Anschwingen am Sonntag, 6. Juni, startet um 8.30 Uhr. Von den heimischen Aargauern sind insbesondere Patrick Räbmatter und Lokalmatador Nick Alpiger hervorzuheben. Zudem könnte Christoph Bieri mit seinem 100. Kranzgewinn seine Laufbahn als aktiver Schwinger krönen.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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