Bau der Brünig-Arena befindet sich auf gutem Wege

Ende Juli 2013 wird erstmals in der umgebauten Brünig-Arena geschwungen. Mit dem Bau der neuen Brünig-Arena ist Baukommissionspräsident Mathias Ming zufrieden. Auch die mit dem Bau betrauten Firmen bestätigen den guten Baufortschritt.

Mathias Ming ist zufrieden. Zufrieden mit dem Bau der neuen Brünig-Arena. Der Baukommissionspräsident sagt: „Vor dem Wintereinbruch sind wir mit der Neugestaltung genau dort, wo wir wollten." Auch die mit dem Bau betrauten Firmen, die Arge Ernst Spichtig & architektur 3 ag aus Kerns und CES Bauingenieur AG Lehmann + Waser aus Sarnen, bestätigen den guten Baufortschritt.

Ziele erreicht
Bereits Anfang Juni wurde in einer ersten Phase vor dem Brünig-Schwinget 2012 die Auskragung vom Festplatz realisiert. Mit der Verschiebung des Festzeltes Richtung Strasse konnte eine Verbreiterung des Fluchtweges erreicht werden. Der eigentliche Startschuss erfolgte anfang August. Um die vier Schwingplätze mit dem verlangten Durchmesser von 12 m zu gewährleisten, muss der Schwingplatz um 160 cm erhöht werden, damit sich die Grundfläche vergrössert. Die Brünigstrasse benötigt eine Auskragung.

Um die rund 400 verlorenen Tribünenplätze, welche durch das Anheben des Schwingplatzes entstehen, zu kompensieren, ist vorgesehen eine grössere provisorische Tribüne auf das bestehende und neue Gebäude zu stellen. Die vorhandene Sitzplatzzahl von 5000 Besuchern soll wenn möglich behalten werden. Verbessert wird auch die Fluchtwegsituation der bestehenden Schwingplatz-Arena. Die Platzverhältnisse in den Garderoben und Duschen für die Schwinger werden grösser und zusätzlicher Raum für die heutigen Infrastrukturen im Schwingsport wird zur Verfügung stehen. Bis Ende Jahr ist es das Ziel, den Rohbau für das Hauptgebäude und die Auskragung Schwingplatz über der Brünigstrasse zu vollenden. Ab Februar/März 2013, je nach Schneesituation, erfolgen die Ausbauarbeiten.

Finanzierung ohne Sponsoring
Gemäss aktueller Kostenkontrolle liegen die Baukosten innerhalb des Baukredits. „Wir sind überzeugt, das Bauprojekt innerhalb des Baukredits von rund 1,4 Millionen Franken abschliessen zu können“, ist Architekt Peter von Rotz überzeugt. „Die Finanzierung soll über Anteilscheine gesichert werden. Bis zum Sommer müssen aber noch mehr der nicht verzinsten Scheine, welche ab 2020 zurückbezahlt werden, gezeichnet werden“, erklärt Mathias Ming. 

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