Baustart für ESAF 2019 in Zug

Vom 23. bis 25. August 2019 ist es soweit: Zum dritten Mal in der Geschichte findet das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug statt. Heute, 6. Mai 2019, wird mit den ersten Vorarbeiten für den Bau begonnen.
Das Festgelände von der Nordstrasse Baar aus gesehen in Richtung Arena. (Foto: Manuel Röösli)

Die Zeit des Planens und Vorbereitens ist vorbei. «Jetzt wird gebaut», sagt Walter Lötscher, Abteilungsleiter Infrastruktur, und gibt damit den Startschuss für die Bauarbeiten. Man sei gut aufgestellt, «aber wir werden alle sehr gefordert sein. Dank der guten Planung und natürlich der Mithilfe der Schweizer Armee und des Zivilschutzes werden wir die Aufgaben meistern.»

Der Aufwand und der Landbedarf für das ESAF 2019, zu welchem das Organisationskomitee rund 350'000 Besucherinnen und Besucher erwartet, sind gross. Die in Hexagonform (sechs gleich lange Seiten) angeordnete Tribüne der Zug Arena bietet 56'500 Personen Platz. Das ist die grösste temporäre Tribüne der Welt. Zum Vergleich: Das Stade de Suisse in Bern hat rund 32'000 Plätze, der St.-Jakob-Park in Basel rund 38'500 Plätze. Das Festareal umfasst 33 Hektaren. Das gesamte Festareal (Fest, Camping, Parkplätze) ist rund 75 Hektaren gross.

Die Bauarbeiten
Die sechseckige Innenfläche der Arena umfasst sieben Sägemehlringe; jeder Ring hat einen Durchmesser von 14 Metern. Von der Arena ist heute allerdings noch nichts zu sehen. In einem ersten Schritt wird jetzt die bestehende Landstrasse vom Unterwerk Baar ins Festgelände mit einem provisorischen Asphaltbelag erstellt; der Belag wird nach dem Fest wieder zurückgebaut. Dank dieser Zu- und Wegfahrt kann das Gebiet Zug-West weitgehend von Transportfahrten entlastet werden. Das Gelände rund um die Arena wird auf einer Breite von rund zwölf Metern eingekiest. Ebenfalls auf Kies zu stehen kommt die Arena mit den nicht gedeckten Sitzplätzen auf einer Breite von 20 Metern. Insgesamt werden dafür rund 18’000 Kubikmeter Kies benötigt. Mit dem Bau der Zug Arena wird mit Hilfe der Schweizer Armee am 17. Juni begonnen. Ebenfalls werden erste Zelt aufgebaut, damit die zahlreichen Helfer während der Aufbauphase verpflegt werden können.

OK-Präsident Heinz Tännler und Walter Lötscher, Chef Infrastruktur, bedanken sich schon heute bei den Anwohnern von Zug-West für ihr Verständnis. «Wir werden alles erdenklich Mögliche vorkehren, damit die Immissionen so gering wie möglich ausfallen.» Man sei mit den Anwohnern respektive den Quartiervereinen in stetem Kontakt und informiere immer wieder über den Bauablauf. Zudem wurden die Anwohner der Quartiere mit einem speziellen Flyer umfassend informiert. (Medienmitteilung)

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