Berchtold-Schwinget: Bösch noch ohne Sieg

Für den Sieg am 118. Berchtold-Schwinget in Zürich kommen noch diverse Namen - nicht jedoch Daniel Bösch, der mit drei Gestellten enttäuschend ins neue Jahr startete.
An Überraschungen mangelte es zum Saisonauftakt in Zürich nicht. So besiegte Patrick Räbmatter (hinten) im Anschwingen Gerry Süess. (Foto: Werner Schaerer).

Überraschungen prägten den ersten Teil des 118. Berchtold-Schwingets. Am besten da steht zur Halbzeit der Glarner Roger Rychen und der Ausserschwyzer Andreas Höfliger. Sie weisen als einzige Kranzschwinger drei Siege auf.

Bless und Nötzli in Lauerstellung
Dahinter folgen die beiden Eidgenossen Bruno Nötzli und Michael Bless mit je zwei Siegen und einem Unentschieden. Nötzli stellte im Anschwingen gegen Daniel Bösch, Bless im zweiten Gang mit Jonas Lengacher. Ebenfalls noch Chancen auf den Festsieg ausrechnen dürfen sich Jonas Lengacher, Hanspeter Luginbühl, Urs Schütz, Patrick Räbmatter, Marco Fankhauser, Nick Alpiger, Samir Leuppi und Tobias Krähenbühl, die alle zumindest zwei Siege verbuchten.

Aargauer bremsen Bösch
Topfavorit Daniel Bösch musste dreimal über die volle Gangdauer und steht zur Halbzeit ohne Sieg da. War der Gestellte gegen Bruno Nötzli im ersten Gang noch eine kleine Überraschung, kamen in den Gängen zwei und drei zwei faustdicke dazu. Bösch konnte die beiden jungen Aargauer Nick Alpiger und Michael Bächli nicht bezwingen. Im Duell gegen Alpiger war er  einmal gar in einer bedrohlichen Lage. Wie Bösch ist auch Gerry Süess mit einem Gestellten und einer Niederlage gegen Patrick Räbmatter aus der Entscheidung gefallen. Mit 139 Teilnehmern verzögert sich der Festverlauf. So dauerte der dritte Gang mit 12. 45 Uhr.

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