Bündner: Erstmals Armon Orlik

Armon Orlik feierte im Flims den vierten Kranzfestsieg seiner Laufbahn. Dabei siegte erstmals am eigenen Verbandsfest, dem Bündner-Glarner.
Der 21-jährige Armon Orlik siegte erstmals am Bündner-Glarner (Bild: Jakob Heer).

Armon Orlik wird immer mehr zur neuen Nummer eins in der Nordostschweiz. Am Bündner-Glarner in Flims feierte er den vierten Kranzfestsieg seiner Laufbahn, den dritten in dieser Saison nach dem Thurgauer und Glarner-Bündner.

Orlik stellte zum Auftakt gegen den äusserst defensiven Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann, ehe er das Feld mit fünf Siegen von hinten aufrollte. Im Schlussgang besiegte er seinen Kantonskameraden, den Prättigauer Sandro Schlegel. Dieser überraschte im fünften Gang, als er Eidgenosse Beni Notz bezwingen konnte. Für Orlik ist es der vierte Kranzfestsieg seiner Laufbahn, der erste Sieg am eigenen Kantonalfest.

Thurgauer im fünften Gang gestoppt
Langezeit dominierten die Thurgauer Schwinger in der Bündner Bergwelt, doch im fünften Gang kehrte das Geschehen durch zahlreiche Gestellte sowie der überraschenden Niederlage von Notz gegen Schlegel. Mit Rückkehrer Stefan Burkhalter und Tobias Krähenbühl brachten die Thurgauer immerhin zwei Schwinger auf den Ehrenplatz den sie sich mit dem Bündner Mike Peng und dem Zürcher Roman Schnurrenberger teilten. Nebst Burkhalter und Peng gewannen  auch die weiteren Eidgenosssen Fabian Kindlimann und Beat Clopath den Kranz, derweil Beni Notz, der zur Halbzeit noch die Rangliste anführte, ohne Kopfschmuck die Heimreise antreten musste.

In der Kranzverteilung schwangen die Bündner mit acht Exemplaren obenaus, gefolgt von Thurgau (fünf), Glarus (drei), St. Gallen und Zürich (je zwei). Mit dem Davoser Christian Biäsch gab es unter den 20 Kranzgewinnern einen Neukranzer. 

Jakob Heer

Redaktion

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