Christian Stucki mit drei Siegen

Beim Mittelländischen Schwingfest in Bern sind drei Gänge vorbei. Die favorisierten Berner haben den Innerschweizer Gästen deutlich den Meister aufgezeigt. Zur Halbzeit liegen sie in Führung.
Christian Stucki (links, gegen Thomas Zaugg) ist der grosse Mann der ersten Hälfte vom Mittelländischen 2014. Er hat als einziger Eidgenosse alle drei Duelle gewonnen. (Bild: Rolf Eicher)

Das erste Kranzfest bietet derzeit, was es versprochen hat: viel Spektakel. Nicht weniger als 18 Eidgenossen sind in der Postfinance-Arena in Bern am Mittelländischen Schwingfest im Einsatz. Im ersten Gang kam es zu acht Direktduellen. Nur fünf Eidgenossen konnten dabei ihren ersten Gang gewinnen, darunter auch Christian Stucki im Spitzenduell gegen Schwingerkönig Kilian Wenger.

Stucki bei Halbzeit auf Rang 2
Das Eishockeystadion vom SC Bern bietet den Schwingern und vor allem den Zuschauern grossen Komfort. Bereits am Morgen sind rund 5000 Zuschauer im Stadion und verfolgen die Wettkämpfe der 190 Schwinger. Die Schwinger bieten den Zuschauern attraktiven Sport. Von den 18 Eidgenossen ist nach drei Gängen nur noch Christian Stucki mit einer weissen Weste übrig. Er hat alle drei Gänge gewonnen und liegt damit auf Rang 2, denn Matthias Aeschbacher, der im zweiten Gang Willy Graber bezwang, hat 30,00 Punkte auf dem Konto.

Spannung hinter Spitze
Hinter diesem Duo lauern etliche Berner Spitzenschwinger mit zwei Siegen, darunter Matthias Siegenthaler, Thomas Sempach, Florian Gnägi, Hansruedi Lauper, Matthias Glarner, Bernhard Kämpf und Schwingerkönig Kilian Wenger. Die Schwyzer Gäste, angetreten mit vier Eidgenossen, kamen nach dem schwachen Start wieder besser in Tritt. Adi Laimbacher, Philipp Laimbacher und Andreas Ulrich liegen mit jeweils zwei Siegen in Lauerstellung. 

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