Daniel Bösch siegt hochüberlegen

Der 24-jährige Sennenschwinger Daniel Bösch hat bei seinem zweiten Kranzfesteinsatz der Saison zum ersten Mal gewonnen. Es war sein insgesamt dritter Kranzfestsieg. An den fünf Regionalfesten gab es keine grösseren Überraschungen.

Daniel Bösch ist seiner Favoritenrolle beim Glarner-Bündner Schwingertag in Niederurnen eindrücklich gerecht geworden. Der 24-jährige Toggenburger gewann in eindrücklicher Manier und verlor auf dem Weg zu seinem dritten Kranzfestsieg seiner Laufbahn nur gerade einen Viertelpunkt von der Maximalpunktzahl 60,00.

Roman Hochholdinger mit Rang 2
Der Unspunnen-Sieger von 2011 war derart dominant, dass ausgeschwungen werden musste. Für den Schlussgang qualifzierte sich aber nicht einer der weiteren Eidgenossen im Teilnehmerfeld, sondern der Felsberger Roman Hochholdinger. Der Turnerschwinger klassierte sich dank fünf Siegen auf dem Ehrenplatz. Die weiteren Favoriten wie Urban Götte, Beat Clopath, Martin Glaus oder Michael Bless klassierten sich hinter Hochholdinger auf den Rängen 3 bis 5.

Sieg für Matthias Glarner
Einen erfolgreichen Pfingstmontag erlebte auch Matthias Glarner. Der Oberländer siegte am Braui-Schwinget in Interlaken dank eines abschliessenden Sieges gegen Hanspeter Luginbühl. Hätte der Schlussgang gestellt geendet, wäre der Sieg an Luginbühl gegangen. Beim zweiten Berner Fest des Tages siegte Willy Graber in Laupen. An den beiden Berner Festen nahmen insgesamt nur 41 Schwinger teil!

Erfolgreiches Studer-Comeback
Den Rottal-Schwinget in Ruswil entschied Benno Studer zu seinen Gunsten. Der Schüpfheimer setzte sich im Schlussgang gegen Lokalmatador Philipp Gloggner durch. Es war das erste Schwingfest für den Eidgenossen aus dem Entlebuch in der laufenden Saison.

Beim Baldegg-Schwinget ob Baden fehlten die wichtigsten Aargauer. Davon profitierte der 20-jährige Tiago Vieira vom Schwingklub Aarau. Ihm reichte im Schlussgang ein Gestellter gegen Patrick Räbmatter.

Beim Brueder-Schwinget in Bachenbülach setzte sich der Berner Gast Florian Gnägi durch. Er setzte sich als lachender Dritter durch, da Adrian Meuter und Beni Notz im Schlussgang stellten. Nicht weniger als 1800 Zuschauer bestaunten bei besten Bedingungen die Arbeit der 45 Aktiv- und 71 Jungschwinger beim Zürcher Regionalfest.

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