Drei Festsieger und zwei Rücktritte

Martin Koch hat zum Abschluss seiner Laufbahn den Herbstschwinget Schachen zu seinen Gunsten entschieden. Die weiteren Sieger heissen Reto Nötzli und Matthias Glarner.
Die beiden Eidgenossen Martin Koch (links) und Ruedi Stadelmann traten am Herbstschwinget Schachen vom aktiven Schwingsport zurück.

Auf eindrückliche Art und Weise hat Martin Koch seine Laufbahn mit einem Festsieg abgeschlossen. Beim Herbstschwinget in Schachen gewann er dank eines Sieges im Schlussgang gegen Erich Fankhauser. Die Entscheidung gegen den Neueidgenossen fiel bereits nach 14 Sekunden mit einem Kurz und Nachdrücken am Boden. Im Rahmen des letzten Luzerner Wettkampfs der Saison gaben Ruedi Stadelmann und Martin Koch ihren Rücktritt bekannt.

Nötzli siegt zu Hause 
Den Herbstschwinget in Siebnen entschied der einheimische Reto Nötzli zu seinen Gunsten. Im Schlussgang reichte dem Neueidgenossen vom Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf gegen seinen Schwyzer Kantonskollegen Adrian Steinauer ein Gestellter. Für Nötzli war es ein Start-Ziel-Sieg, gewann er doch als einziger der Favoriten schon im ersten Wettkampfteil alle Duelle. Wichtig war vor allem der Sieg gegen den späteren Zweiten Christian Schuler.

Glarner Sieger am Chemihütte
Auch beim Chemihütte-Schwinget in Aeschiried gab es einen Favoritensieg. Matthias Glarner überzeugte mit sechs Siegen. Im Schlussgang bezwang er zum Abschluss des Tages Neueidgenosse Niklaus Zenger, dem es trotz der Niederlage in der Endausmarchung immerhin zum Ehrenplatz reichte. Nicht zum Wettkampf traten die Oberländer Eidgenossen Simon Anderegg und Kilian Wenger an.

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