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ENST 2021: Drei verdiente Tagessieger

Der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag in Schwarzenburg brachte die erhofft spannende Austragung in allen drei Jahrgängen. Am Ende konnten sich Luca Müller, Daniel Tschumi und Sinisha Lüscher als Sieger feiern lassen.
Die ENST-Sieger mit den Lebendpreisen: (von links) Luca Müller, Daniel Tschumi und Sinisha Lüscher. (Foto: Lorenz Reifler)

Luca Müller, Daniel Tschumi und Sinisha Lüscher. Die Sieger vom ENST 2021 stehen fest. Vor 2500 Zuschauern boten die 150 Nachwuchsschwinger der Jahrgänge 2004, 2005 und 2006 offensiven Schwingsport.

Jahrgang 2004: Gestelltes Finale
Nachdem sich Luca Müller durch den Tag mit einer starken Leistung von Gang zu Gang mehr und mehr in einen sportlichen Rausch schwang, war bereits nach fünf Gängen klar, dass er zumindest Rang 1b belegen würde. Die anderen Teilnehmer mussten ausschwingen und dabei konnte sich Kranzschwinger Gian Maria Odermatt für den Schlussgang qualifizieren. Diesen bestritt er als Zusatzgang. In der Endausmarchung stand Müller zwei Mal auf Übersprung nahe am Sieg, konnte aber am Boden nicht fertigmachen. Das war am Ende aber egal, denn der Gestellte reichte dem Innerschweizer Müller überlegen zum Sieg beim Jahrgang 2004.

Jahrgang 2005: Berner Dominanz
Die Berner beherrschten das Geschehen beim Jahrgang 2005 fast nach Belieben. So wurden bereits im vierten Gang zwei Paarungen innerhalb des Teams nötig. Auch im Schlussgang kam es zu einer Berner Paarung. In dieser fand Daniel Tschumi in der letzten Minute mit Wyberhaken das richtige Mittel für den Sieg. Er gewann seine Kategorie vom Jahrgang 2005 vor Michael Moser.

Jahrgang 2006: Sechs Lüscher-Siege
Sinisha Lüscher hat beim Jahrgang 2006 einen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Der Sennenschwinger vom Schwingklub Olten-Gösgen gewann im Schlussgang gegen Stefan Hurschler, den er schon im ersten Gang bezwungen hatte. Lüscher ist damit der einzige ENST-Sieger 2021 mit drei Siegen auf dem Notenblatt.

Innerschweizer mit grösster Zweigzahl
Die Doppelzweig-Bilanz gewannen die Innerschweizer. Sie gewannen von den insgesamt 47 Doppelzweigen 14. Die Berner und Nordwestschweizer sammelten ingesamt 11, die Nordostschweizer 7 und die Südwestschweizer 4 Doppelzweige.

Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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